Guardiolas Ära endet: Nach zehn Jahren verlässt der Meistertrainer Manchester City
Finn WagnerGuardiolas Ära endet: Nach zehn Jahren verlässt der Meistertrainer Manchester City
Pep Guardiola tritt nach zehn Jahren als Trainer von Manchester City zurück. Sein Abschied wurde vor dem letzten Ligaspiel der Mannschaft gegen Aston Villa bestätigt. Während seiner Amtszeit führte er den Klub zu zahlreichen Titeln, darunter der Champions-League-Sieg und sechs Meisterschaften in der Premier League.
Guardiolas Abgang markiert das Ende einer außerordentlich erfolgreichen Ära. Zwischen 2016 und 2023 formte er Manchester City zu einer dominierenden Kraft im englischen und europäischen Fußball. Sein unermüdlicher Kampfgeist und die Jagd nach Titeln hinterließen bei Spielern wie dem ehemaligen Kapitän Vincent Kompany bleibende Spuren.
Kompany, der von 2016 bis 2019 unter Guardiola spielte, bezeichnete den Trainer als prägende Figur für seine eigene Laufbahn als Coach. Zwar verband ihn mit Guardiola keine enge persönliche Freundschaft, doch vertraute er dessen Führung uneingeschränkt. Besonders prägend sei für ihn die siegesorientierte Mentalität Guardiolas gewesen, die sein eigenes Trainerkonzept maßgeblich beeinflusste.
Der Klub hat bereits einen Nachfolger bestimmt: Enzo Maresca, der kürzlich den FC Chelsea zum Sieg beim Klub-WM-Turnier führte, soll das Amt übernehmen. Dennoch bleibt Guardiolas Vermächtnis untrennbar mit dem Aufstieg Manchester Citys zur Fußball-Elite verbunden.
Guardiola hinterlässt eine Bilanz anhaltender Erfolge, darunter drei FA-Cup-Siege und sechs Ligatitel. Sein Einfluss reicht jedoch über Titel hinaus – er prägte auch die Karrieren von Spielern wie Kompany, der heute Burnley trainiert. Mit Maresca beginnt nun ein neues Kapitel für den Klub, nach einem Jahrzehnt der Vorherrschaft unter Guardiolas Führung.






