Habicht Alfons nach Luftgewehrschuss in Groß Biewende im Kampf ums Überleben
Noah JägerHabicht Alfons nach Luftgewehrschuss in Groß Biewende im Kampf ums Überleben
Greifvogel Alfons nach Luftgewehrschuss in Groß Biewende schwer verletzt
Ein abgerichteter Habicht namens Alfons wurde nach einem Schuss mit einem Luftgewehr in Groß Biewende lebensgefährlich verletzt aufgefunden. Der Vorfall ereignete sich am 13. November 2025 und lässt den Vogel um sein Überleben kämpfen. Sein Besitzer Mario hat nun einen öffentlichen Aufruf gestartet, um die Verantwortlichen zu ermitteln.
Alfons wurde auf einem abgestorbenen Baum über einer Voliere im Gebiet von Groß Biewende entdeckt. Tierärzte bestätigten später, dass ein Luftgewehrgeschoss seine schweren Verletzungen verursacht hatte. Seit dem Angriff ist der Habicht zunehmend scheu geworden, und eine vollständige Genesung ist ungewiss.
Ermittler vermuten, dass die Schüsse im südlichen Teil von Groß Biewende abgegeben wurden. Mario hat sich in den sozialen Medien an die Öffentlichkeit gewandt und bittet jeden, der Hinweise hat oder verdächtige Aktivitäten beobachtet hat, sich zu melden. Er betonte, dass sich sein Appell nicht an örtliche Jäger richte, da diese keine Luftgewehre verwendeten.
Dieser Angriff ist kein Einzelfall. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) wurden im Landkreis Wolfenbüttel zwölf ähnliche Vorfälle registriert, bei denen Greifvögel das Ziel waren. Wie aus Berichten der unteren Naturschutzbehörde und des NABU hervorgeht, handelte es sich meist um Vergiftungen, wobei unter anderem Mäusebussarde und Adler betroffen waren.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung der Täter. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bedrohungen für Greifvögel in der Region, wo wiederholt vorsätzliche Schädigungen von Wildtieren dokumentiert wurden. Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich umgehend bei den Behörden zu melden.






