20 April 2026, 08:08

Hagener Kinder belohnen Autofahrer mit Schokoeiern für langsame Fahrt

Gruppe von Kindern auf Fahrrädern auf einer Straße mit Verkehrskegeln, einige tragen Helme, andere stehen in der Nähe, mit einer Fahne, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Hagener Kinder belohnen Autofahrer mit Schokoeiern für langsame Fahrt

Kinder in Hagen beteiligten sich an der jährlichen "Osterhasen-Aktion" für mehr Verkehrssicherheit

Am 25. März 2026 haben Kinder in Hagen an der jährlichen "Osterhasen-Aktion" teilgenommen, um auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen aufmerksam zu machen. Bei der Veranstaltung auf der Cunostraße erhielten Autofahrer, die sich an das Tempo-30-Limit hielten, Schokoeier – wer zu schnell fuhr, bekam stattdessen traurige Smiley-Gesichter. Die Organisatoren wollten mit dieser Aktion die Verkehrsaufklärung für Kraftfahrer sowohl einprägsam als auch interaktiv gestalten.

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Die Kampagne war eine gemeinsame Initiative der Hagener Polizei, der örtlichen Verkehrswacht und Helga Müller vom Hagener Verkehrssicherheitsverein. Die Kinder postierten sich entlang der Straße, kontrollierten die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und verteilten je nach Fahrverhalten Belohnungen oder Mahnungen. In diesem Jahr erhielten mehr Autofahrer Osterhasen als traurige Smileys – ein Zeichen für eine bessere Einhaltung der Tempolimits.

Stefan Boese, Polizeidirektor und Leiter des Verkehrsreferats, lobte später die Wirkung der Aktion. Der spielerische, aber direkte Ansatz habe das Bewusstsein für die Gefahren von Rasen in Wohngebieten geschärft, so Boese. Die Veranstaltung ist mittlerweile zu einer jährlichen Tradition geworden, die Bürgerbeteiligung mit praktischer Verkehrsaufklärung verbindet.

Die Kampagne 2026 unterstrich erneut die Botschaft, dass die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen Leben rettet. Da weniger traurige Smileys als in den Vorjahren verteilt wurden, sehen die Organisatoren Fortschritte. Die Aktion wird voraussichtlich auch im nächsten Jahr stattfinden und weiterhin öffentliche Teilhabe mit Verkehrssicherheitsunterricht verbinden.

Quelle