Hammer Raumstylisten geht am 1. April 2026 in die Insolvenz – 1.100 Jobs bedroht
Philipp HartmannHammer Raumstylisten geht am 1. April 2026 in die Insolvenz – 1.100 Jobs bedroht
Hammer Raumstylisten GmbH tritt am 1. April 2026 in das reguläre Insolvenzverfahren ein. Das Unternehmen, einst ein bekannter Name im Fachhandel, hat es nicht geschafft, eine Zukunft zu sichern, nachdem es keine tragfähigen Investoren gewinnen konnte. Die Lohnansprüche der 1.100 Mitarbeiter bleiben bis Ende März durch Insolvenzgeld abgedeckt.
Die finanziellen Probleme des Unternehmens verschärften sich, nachdem Verhandlungen mit über 300 potenziellen Investoren kaum Fortschritte brachten. Nur vier Interessenten zeigten ernsthaftes Interesse, doch keiner legte konkrete Angebote oder Finanzierungsnachweise vor. Diese Investoren schlagen vor, die verbleibenden 41 Filialen mit eigenen Einzelhandelskonzepten umzugestalten – und damit das ursprüngliche Fachmarktmodell von Hammer aufzugeben. Ohne solide Pläne bleibt die Zukunft dieser Standorte jedoch ungewiss.
Seit dem 16. März wurden bereits 46 Hammer-Filialen ohne Aussicht auf Käufer geschlossen; dort laufen nun Räumungsverkäufe, um Liquidität zu generieren. Die verbleibenden 41 Standorte werden am 1. April folgen, da das Unternehmen nach Ablauf des Insolvenzgelds seine Zahlungsfähigkeit aufrechterhalten muss. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestätigte, dass keine Lösung gefunden wurde, um Hammer als Fachhändler zu erhalten.
Trotz Gesprächen mit zwei potenziellen Käufern kam kein überzeugendes Rettungskonzept zustande. Das Fehlen glaubwürdiger Vorschläge lässt dem Unternehmen kaum Alternativen zur Abwicklung durch Filialschließungen und Lagerräumung.
Mit dem bevorstehenden Insolvenzverfahren steht den Hammer-Mitarbeitern eine ungewisse Zukunft ab April bevor. Die Schließung der Geschäfte und die Räumungsverkäufe werden fortgesetzt, während das Unternehmen seine Aktivitäten einstellt. Ohne eine Rettung in letzter Minute wird das langjährige Einzelhandelsengagement der Marke ein Ende finden.






