15 January 2026, 02:59

Hannovers Polizei kämpft mit Aktionswochen gegen perfide Betrugsmaschen

Ein Polizist steht vor einem Gebäude mit Graffiti, daneben ein Van, ein Baum und Gebäude mit Fenstern und einer Fahne im Hintergrund.

Hannovers Polizei kämpft mit Aktionswochen gegen perfide Betrugsmaschen

Polizei Hannover startet zweiwöchige Kampagne gegen Betrug und Täuschung

Vom 14. bis 28. Januar 2026 führt die Polizei Hannover eine Initiative zur Bekämpfung von Betrugsdelikten durch. Im Fokus stehen die zunehmenden Betrugsfälle in der Region, die besonders ältere und sozial isolierte Bürgerinnen und Bürger treffen. Ziel der Aktion ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und finanzielle Verluste durch kriminelle Machenschaften zu verringern.

Die unter dem Titel "Aktionswochen gegen Betrug und Täuschung" laufende Kampagne reagiert auf die gestiegenen Schadenssummen durch Betrug in der Region – allein 2023 beliefen sich die Verluste auf 2.281.262 Euro. Besonders häufig kommen derzeit Betrugsmaschen vor, bei denen sich Täter als falsche Übersetzer ausgeben. Die Kriminellen nutzen dabei das Vertrauen in Behörden sowie die soziale Isolation ihrer Opfer aus, um an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Präventionsexperten der Polizei richten sich vor allem an Menschen ab 70 Jahren und an alleinlebende Bürger. Während der Aktionswochen können Interessierte Vorträge besuchen, sich an Informationsständen beraten lassen und praktische Tipps erhalten. Zu den wichtigsten Sicherheitshinweisen gehören: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und geben Sie niemals persönliche oder finanzielle Daten am Telefon preis. Weitere Hilfestellungen bietet das Präventionsportal der Polizei von Bund und Ländern unter polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Medienanfragen richten Sie bitte an Natalia Shapovalova von der Polizeidirektion Hannover unter der Telefonnummer 49 511 109-1040 oder per E-Mail an [email protected].

Mit der Kampagne will die Polizei die Wachsamkeit der Bevölkerung stärken. Durch direkte Aufklärung und Unterstützung soll die Zahl der Betrugsfälle sinken und besonders gefährdete Gruppen besser geschützt werden. Stand 15. Januar 2026 sind keine konkreten Ansprechpartner für Interviews benannt.