06 January 2026, 12:28

Hannovers Polizei schlägt hart gegen Raserei und illegale Fahrzeugumbauten zu

Ein Präsentationsschieb mit Fahrzeugen auf einer Straße und darauf geschriebenem Text.

Hannovers Polizei schlägt hart gegen Raserei und illegale Fahrzeugumbauten zu

Hannovers Polizei geht mit gezielten Kontrollen gegen Verkehrsverstöße vor

In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei Hannover mit einer Reihe gezielter Einsätze gegen Verkehrsverstöße durchgegriffen. Dazu gehörten Geschwindigkeitskontrollen, Fahrzeugüberprüfungen sowie die Durchsetzung der Ferienfahrverbote. Im Fokus standen gefährliches Fahrverhalten, illegale Fahrzeugumbauten und Verstöße durch Lastkraftwagen.

Die Aktion begann zwischen dem 7. und 13. April, als die Beamten innerhalb der Stadt 834 Tempodelikte registrierten. Ein 20-jähriger Fahrer eines Volkswagen Golf wurde dabei mit 124 km/h in einer 50er-Zone erwischt. Angesichts der hohen Verstoßzahlen leitete die Polizei weitere Maßnahmen ein.

Am 18. April, dem sogenannten "Auto-Freitag", verschärften die Beamten die Kontrollen und nahmen gezielt illegale Fahrzeugmodifikationen, rücksichtsloses Fahren und illegale Autorennen ins Visier. Drei Autos waren mit abgelaufenen Betriebserlaubnissen unterwegs, bei drei weiteren wurden nicht genehmigte strukturelle Veränderungen festgestellt. Zudem wurden 98 Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten – darunter ein Autofahrer, der in einer 30er-Baustellenzone 74 km/h fuhr. Die Polizei überwachte zudem den Lkw-Verkehr während der Feiertagsbeschränkungen. Am Karfreitag erwischte sie vier Lastwagen, die trotz des Sonn- und Feiertagsfahrverbots nicht freigestellte Waren transportierten. Zwei Tage später, am 20. April, wurden auf der Autobahn A2 zwei weitere Lkw beim Verstoß gegen das Sonntagsfahrverbot gestoppt. Die Autobahn GmbH des Bundes, die für das deutsche Autobahnnetz zuständig ist, setzt solche Regelungen durch – darunter auch Wochenendfahrverbote für Sattelschlepper.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherheit von Radfahrern: Die Beamten kontrollierten insbesondere das Abbiegeverhalten und die Geschwindigkeit von Lkw in Risikobereichen wie der Beneckeallee in Hannover und der Mielestraße in Lehrte. Während der zweiwöchigen Aktion wurden Dutzende weitere Verstöße geahndet.

Die Einsätze führten zu Bußgeldern und Strafen für Hundertschaft Fahrer und Fahrzeugbetreiber. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen fortzusetzen, um weiter gegen Raserei, unsichere Umbauten und illegale Gütertransporte vorzugehen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Unfallzahlen zu senken und die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen.