Hannovers Schulen wechseln bis 2026 zu Microsoft 365 – warum die Stadt auf Effizienz setzt
Philipp HartmannHannovers Schulen wechseln bis 2026 zu Microsoft 365 – warum die Stadt auf Effizienz setzt
Hannover 96 stellt bis August 2026 alle städtischen Schulen auf eine neue digitale Plattform um. Die Stadt hat sich für Microsoft 365 entschieden – statt für Open-Source-Alternativen – und leitet damit einen grundlegenden Wandel in der IT-Verwaltung der Schulen ein. Behördenvertreter betonen, der Schritt sorge für mehr Effizienz und Standardisierung unter zentraler Steuerung.
Die Umstellung ersetzt IServ, ein System, das trotz anfänglicher Probleme bei Lehrkräften weit verbreitet und akzeptiert war. Die neue Plattform schulen-hannover.de basiert zwar auf einer Open-Source-Lösung des Anbieters Univention GmbH, der für Identitäts- und Zugriffsmanagement zuständig ist. Für die verwalteten Dienste setzte die Stadt jedoch auf Microsoft 365 – mit der Begründung, Datenschutz, Sicherheit und zuverlässige Zusammenarbeit seien entscheidende Faktoren.
Durch den Wechsel zu Microsoft 365 werden IT-Prozesse zentralisiert und der administrative Aufwand für Schulmitarbeiter verringert. Bis 2026 müssen alle kommunalen Schulen Hannovers das neue System einführen. Die Entscheidung spiegelt einen größeren Trend wider: Öffentliche Einrichtungen setzen zunehmend auf Benutzerfreundlichkeit und administrative Kontrolle – statt auf die Flexibilität von Open-Source-Lösungen.