Harburger Haushalte können jetzt Heizkostenzuschuss bis zu 2.000 Euro beantragen
Leni SchulzHarburger Haushalte können jetzt Heizkostenzuschuss bis zu 2.000 Euro beantragen
Bürger in Harburg und Umgebung können nun staatliche Unterstützung für gestiegene Heizkosten beantragen. Das Programm bietet finanzielle Entlastung für Haushalte, die mit stark steigenden Energiekosten konfrontiert sind – insbesondere für diejenigen, die Heizöl oder andere nicht ans Netz gebundene Brennstoffe nutzen. Anträge müssen bis zum 20. Oktober 2023 eingereicht werden.
Die Förderung richtet sich an Haushalte, deren Heizkosten seit 2021 um mehr als das Doppelte gestiegen sind. Berechtigte Antragsteller erhalten eine 80-prozentige Erstattung des Mehrbetrags, maximal jedoch 2.000 Euro pro Haushalt. Voraussetzung ist, dass die zusätzlichen Heizkosten mindestens 100 Euro betragen.
In Einfamilienhäusern können sowohl Eigentümer als auch Mieter den Antrag stellen. Bei Mehrfamilienhäusern ist in der Regel der Vermieter für die Beantragung zuständig. Auch die Person, die für den Betrieb der Heizungsanlage und den Brennstoffkauf verantwortlich ist, kann die Unterstützung beantragen. Die Anträge lassen sich online über das Portal der Stadt Hamburg einreichen. Bürger in Niedersachsen und Schleswig-Holstein wenden sich an die Verwaltung ihres Landkreises oder – in kreisfreien Städten – an das zuständige Sozial- oder Gesundheitsamt. In Hamburg ist das Jobcenter für das Verfahren zuständig.
Mit dem Programm soll die finanzielle Belastung für Haushalte gemildert werden, die unter hohen Heizkosten leiden. Erfolgreiche Antragsteller erhalten eine teilweise Kostenerstattung für die gestiegenen Ausgaben. Stichtag für alle Anträge ist der 20. Oktober 2023 – eine Verlängerung der Frist ist nicht vorgesehen.