Hardy Krüger Jr. bereut seinen Dschungel-Ausflug als "kleinen Fehltritt"
Philipp HartmannDiese "Müll"-Richtung hat ihn überrascht - Hardy Krüger Jr. bereut seinen Dschungel-Ausflug als "kleinen Fehltritt"
Schauspieler und Autor Hardy Krüger Jr. bezeichnet seine Zeit bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! als "kleinen Fehltritt". Der 57-Jährige gehörte zu den zwölf Schauspielern, die sich für die RTL-Realityshow in den australischen Dschungel wagten, verließ die Sendung jedoch bereits nach 14 Tagen. Seine Erwartungen wurden dabei deutlich enttäuscht.
Wie seine Frau Alice Krüger berichtet, hatten die Produzenten ihn zunächst kontaktiert, ohne die vollständige Teilnehmerliste offen zu legen. Krüger Jr. war davon ausgegangen, dass die Show von geselligen Gesprächen am Lagerfeuer und Teamarbeit geprägt sein würde. Stattdessen erlebte er ein Format, das von "Drama und Konflikten" dominiert wurde – für ihn nichts weiter als "Trash-TV".
Nach seinem Ausstieg aus dem Dschungel zeigte sich Krüger Jr. erleichtert, in sein normales Leben zurückkehren zu können. Zwar hatte er ursprünglich "die Krone gewinnen" wollen, doch gestand er ein, froh zu sein, die chaotische Atmosphäre der Show hinter sich gelassen zu haben. Kurze Zeit nach seiner Rückkehr besuchte er bereits eine Vorveranstaltung der Berlinale.
Der Schauspieler schloss künftige Auftritte in Reality-TV-Formaten nun ausdrücklich aus. Sein Terminkalender für die nächsten zwei Jahre ist ohnehin gut gefüllt – mit Theaterengagements und Schreibprojekten. Sein neuer Roman soll am 13. März erscheinen.
Krügers kurzer Dschungel-Aufenthalt endete nach nur zwei Wochen und hinterließ bei ihm eine kritische Haltung gegenüber dem Format. Ohne Pläne für eine Rückkehr zum Reality-Fernsehen wird er sich nun auf sein kommendes Buch und die Bühnenarbeit konzentrieren. Die Erfahrung hat ihm offenbar bestätigt, dass ihm traditionelle kreative Projekte deutlich mehr liegen.






