09 January 2026, 08:18

Heidenheim plant große Flächennutzungs-Änderung am östlichen Stadteingang

Ein Plakat mit einer Eisenbahnbrücke mit Truss-Struktur, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

Heidenheim plant große Flächennutzungs-Änderung am östlichen Stadteingang

Heidenheim startet Bürgerbeteiligung zur großen Aktualisierung des Flächennutzungsplans

Die Stadt Heidenheim hat eine öffentliche Anhörung zu einer umfassenden Überarbeitung ihres Flächennutzungsplans eingeleitet. Die 17. Teiländerung, die im Dezember 2025 beschlossen wurde, konzentriert sich auf ein 8,35 Hektar großes Gebiet am östlichen Stadteingang. Bürger:innen, Unternehmen und Behörden können die Pläne nun bis Mitte Februar 2026 einsehen und dazu Stellung nehmen.

Das Plangebiet umfasst zentrale Standorte wie das ehemalige Voith-Ausbildungszentrum, ein Wohngebäude in der Alten Bleiche 5 sowie Teile der Giengener Straße. Zudem sind Brachflächen enthalten, die nach dem Abriss der alten GAGFAH-Wohnblocks entstanden sind. Ziel ist es, eine Grundlage für die parallele Entwicklung des Bebauungsplans "Haintal/Hardtwald" zu schaffen und gleichzeitig Widersprüche in den aktuellen Nutzungsvorschriften zu bereinigen.

Am 17. Dezember 2025 gab der gemeinsame Ausschuss des Gemeindeverbandes Heidenheim-Nattheim grünes Licht für den Entwurf der Teiländerung. Die formelle Beteiligungspflicht nach § 3 Abs. 2 BauGB beginnt am 12. Januar 2026 und endet am 13. Februar 2026. Die Unterlagen – darunter Planzeichnungen, Begründung und ein Umweltbericht – stehen auf der Website der Stadt Heidenheim zum Download bereit. Physische Exemplare können zudem im Heidenheimer Rathaus und im Nattheimer Bürgerbüro eingesehen werden. Behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene werden offiziell informiert und zur Teilnahme eingeladen.

Stellungnahmen können schriftlich per Post, E-Mail, über ein Online-Formular oder persönlich abgegeben werden. Wer über die Berücksichtigung des eigenen Feedbacks informiert werden möchte, muss bei der Abgabe seine Kontaktdaten angeben.

Die Anhörung endet am 13. Februar 2026. Anschließend werden alle Eingaben ausgewertet. Die Teiländerung soll die Flächennutzungsvorschriften an die künftigen Entwicklungspläne für den östlichen Stadteingang Heidenheims anpassen. Endgültige Beschlüsse folgen nach Auswertung der Rückmeldungen aus Bevölkerung und Behörden.