25 December 2025, 08:32

Heiligabend in Brandenburg: Rettungskräfte kämpften mit über 80 Einsätzen

Weihnachtsbaum mit Menschen in der Mitte einer Straße, flankiert von zwei Fahnenmasten, mit beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

Heiligabend in Brandenburg: Rettungskräfte kämpften mit über 80 Einsätzen

Rettungskräfte in Brandenburg hatten an Heiligabend alle Hände voll zu tun Mit über 80 Einsätzen war der Heiligabend für die Rettungsdienste in Brandenburg ein besonders fordernder Tag. Zu den Einsätzen zählten zwei Brände und drei Reanimationen, die die Einsatzkräfte in ständiger Bereitschaft hielten. Unterdessen trafen sich lokale Verantwortliche, um die Leistung der Teams zu würdigen und anstehende Veränderungen bekannt zu geben.

Die Leitstelle für Notrufe verzeichnete an Heiligabend einen deutlichen Anstieg an Meldungen. Feuerwehrleute und Rettungssanitäter rückten zu Bränden, medizinischen Notfällen und anderen dringenden Einsätzen aus. Trotz des Feiertags arbeiteten die Teams durchgehend – oft auf Kosten der Zeit mit den eigenen Familien.

Bei einem kleinen Empfang überreichte Andreas Griebel, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Brandenburg, den Einsatzkräften Dankeskörbe. Zudem kündigte er an, den Fuhrpark im kommenden Jahr zu erweitern: Ein weiterer Rettungswagen soll angeschafft und das Team auf 25 Mitglieder aufgestockt werden. Griebel, der 2025 die Leitung der DRK-Rettungsdienste übernehmen wird, betonte die Notwendigkeit einer besseren Unterstützung. Uwe Hohn, der scheidende kommissarische Leiter der Berufsfeuerwehr, wies auf die anhaltenden Personalengpässe hin und forderte die Verantwortlichen auf, freie Stellen zügig zu besetzen. Überstunden belasteten die Belegschaft zunehmend, so Hohn. Gleichzeitig dankte er der Stadtverwaltung für die Bewilligung neuer Notfalltransportfahrzeuge, die zur Entlastung beitragen sollen.

Stellvertretender Bürgermeister Thomas Barz anerkannte die unermüdliche Arbeit der Rettungskräfte. Steffen Scheller, ein weiterer lokaler Vertreter, schloss sich dem Dank an und bezeichnete die Opferbereitschaft der Teams an den Feiertagen als vorbildlich. Beide betonten, wie wichtig es sei, den Einsatzkräften die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Die Einsätze an Heiligabend unterstrichen die hohe Arbeitsbelastung der Rettungsdienste in Brandenburg. Mit einem zusätzlichen Rettungswagen und mehr Personal im nächsten Jahr will die Stadt Überstunden reduzieren und die Reaktionszeiten verbessern. Die Maßnahmen fallen in eine Phase des Übergangs, in der Griebel 2025 die Führung der DRK-Rettungsdienste übernehmen wird.