Hertha BSC erleidet zehnte Saisonniederlage gegen Magdeburg – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Philipp HartmannHertha BSC erleidet zehnte Saisonniederlage gegen Magdeburg – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach schwacher Vorstellung gegen den 1. FC Magdeburg
Nach einer enttäuschenden Leistung gegen den 1. FC Magdeburg musste Hertha BSC die zehnte Niederlage der Saison hinnehmen. Die vor 28.123 Zuschauern in der Avnet-Arena ausgetragene Partie setzte die Stimmung in der Mannschaft auf einen Tiefpunkt. Trainer Stefan Leitl kritisierte seine Spieler scharf für ihre mangelnde Intensität über die gesamten 90 Minuten.
Die Berliner mussten auf wichtige Akteure verzichten: Das gesperrte Duo Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlte ebenso wie der erkrankte Stürmer Dawid Kownacki. Trotz dieser Ausfälle gelang es dem Team kaum, gefährliche Torchancen herauszuspielen.
Herthas beste Gelegenheit ergab sich in der 67. Minute, als Marten Winker scheiterte. Luca Schuler, ehemaliger Hertha-Spieler und nun bei Magdeburg aktiv, räumte ein, dass seinem Ex-Klub in der Offensive die Kreativität gefehlt habe. Die Gastgeber kassierten zudem ein Tor, woraufhin Leitl die passive Leistung seiner Mannschaft scharf verurteilte.
Nach der Niederlage forderte der Trainer eine radikale Leistungssteigerung für die beiden verbleibenden Saisonspiele. Hertha empfängt zunächst die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Stadion, bevor es zum Saisonfinale nach Arminia Bielefeld geht.
Mit nur noch zwei Partien bleibt Hertha BSC wenig Zeit, um aus einer enttäuschenden Saison noch etwas Positives zu retten. Leitl hat klar gemacht, dass nur eine komplette Kehrtwende in der Leistung akzeptabel sei. Die Mannschaft bereitet sich nun auf das Heimspiel gegen Fürth vor, ehe die Saison in Bielefeld endet.






