01 April 2026, 00:08

Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Integration

Mahnmal in Berlin mit Blumen, Kerzen, Fotorahmen und Plakaten, die vor einem Zaun auf dem Boden liegen.

Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Integration

Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Förderung wurde am 30. März im Haus des Heimatlandes in Wiesbaden offiziell von Innenminister Roman Poseck übergeben. Mit den Mitteln soll die laufende Arbeit der Organisation mit deutschen Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern unterstützt werden.

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Der Bund der Vertriebenen in Hessen setzt sich für die Bewahrung der Geschichten von Flucht, Vertreibung und Neubeginn ein. Die Landesvertretung organisiert Begegnungen, pflegt kulturelle Traditionen und fördert den Dialog zwischen den Generationen.

Die Finanzhilfe stammt aus dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat. Ein Teil der Gelder fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle des BdV in Hessen. Minister Poseck bezeichnete die finanzielle Unterstützung als ein deutliches Zeichen der Anerkennung für das Engagement des Verbandes.

Laut Behörden braucht Erinnerung mehr als Worte – sie erfordert konkrete Förderung. Die Mittel sollen die Strukturen stärken und die Kontinuität der BdV-Arbeit in der gesamten Region sichern.

Die 150.000 Euro ermöglichen es dem BdV Hessen, seine Aktivitäten fortzuführen. Dazu gehören die Vernetzung der Generationen, die Ausrichtung kultureller Veranstaltungen sowie die Schaffung von Räumen für den Austausch. Die Förderung unterstreicht das Engagement des Landes, die Rolle der Organisation bei der Bewahrung des historischen Gedächtnisses zu unterstützen.

Quelle