29 April 2026, 10:29

Hessen schlägt zu: Rasende, Drogenfahrer und Tuning-Sünder kassieren harte Strafen

Weißer Polizeiwagen im Vordergrund mit mehreren Fahrzeugen auf einer Straße, die von Gras und Bäumen gesäumt ist, aufgenommen außerhalb einer Stadt.

Hessen schlägt zu: Rasende, Drogenfahrer und Tuning-Sünder kassieren harte Strafen

Polizei in Hessen geht mit gezielten Kontrollen gegen rücksichtslose Fahrer vor

Die Spezialeinheit "TRuP" hat am Wochenende in Hanau, Ronneburg und Offenbach verschärfte Verkehrskontrollen durchgeführt. Zahlreiche Autofahrer müssen nun mit hohen Geldstrafen, Fahrverboten und sogar der Beschlagnahmung ihrer Fahrzeuge rechnen – nach schweren Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Hanau wurde ein Ford-Focus-Fahrer erwischt, der ohne gültigen Führerschein im Kreis raste. Der Mann stand unter Cannabis-Einfluss und hatte offene Geldstrafen in Höhe von über 2.100 Euro. Zudem lagen Haftbefehle gegen ihn vor. Nun muss sich auch der Halter des Fahrzeugs verantworten, der dem Mann trotz fehlender Fahrerlaubnis das Auto überlassen hatte.

Im selben Gebiet missachtete ein VW-Polo-Fahrer eine rote Ampel mit weniger als einer Sekunde Restphase – das kostete ihn 90 Euro Strafe. In Ronneburg wurde ein VW Käfer wegen übermäßigen Lärms und aggressiver Fahrweise angehalten. Die Polizei konfiszierte umgehend die Kennzeichen.

In Offenbach beschlagnahmten Beamte einen Opel Astra OPC, nachdem sie illegale Tuning-Maßnahmen und einen extrem lauten Auspuff festgestellt hatten. Der Halter erhielt eine 90-Euro-Strafe zuzüglich Bearbeitungsgebühren; die Polizei geht von vorsätzlichen Verstößen aus.

Ein Audi-A6-Fahrer folgte dem VW Polo durch die rote Ampel und wurde mit 200 Euro Strafe sowie einem einmonatigen Fahrverbot belegt. Auf der Bundesstraße 448 raste ein BMW M4 Competition mit 205 km/h – der Fahrer muss mindestens 600 Euro zahlen und erhält ein zweimonatiges Fahrverbot.

Bei den Kontrollen wurden zudem sechs Personen vom Gelände des Kinzigbogens in Hanau ausgeschlossen. Ihre Fahrzeuge wiesen multiple Mängel auf, zudem hatten sie Verkehrsvorschriften missachtet.

Die Aktionen führten in der gesamten Region zu Strafen, Fahrverboten und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Die Behörden kündigten an, die Straßen weiter auf gefährliches Verhalten und illegale Umbauten zu überwachen. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Verkehrssicherheitsmaßnahmen geplant.

Quelle