Hochgeschwindigkeits-ICE kollidiert mit Hindernissen – Ermittlungen gegen Bahn-Sabotage
Noah JägerHochgeschwindigkeits-ICE kollidiert mit Hindernissen – Ermittlungen gegen Bahn-Sabotage
Hochgeschwindigkeits-ICE trifft bei Ashausen auf Hindernisse – Ermittlungen wegen Verdachts auf Gefährdung der Deutschen Bahn
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug ist am Samstagabend nahe des Bahnhofs Ashausen in Niedersachsen mit zwei großen Gegenständen auf den Gleisen der Deutschen Bahn kollidiert. Bei dem Vorfall wurden weder Passagiere noch Mitarbeiter verletzt. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gefährdung des Bahnverkehrs der Deutschen Bahn.
Der Zug war auf der Strecke von Hamburg nach Hannover unterwegs, als er gegen 17:48 Uhr auf die Hindernisse traf. Zum Zeitpunkt der Kollision fuhr er mit einer Geschwindigkeit zwischen 150 und 160 km/h. Bei den auf den Schienen zurückgelassenen Gegenständen handelte es sich unter anderem um einen Autoreifen mit Stahlfelge und ein Kinder-Bobbycar.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer am Samstagnachmittag in der Nähe der Gleise der Deutschen Bahn in Ashausen verdächtige Aktivitäten beobachtet hat, wird aufgefordert, sich zu melden. Besonders interessieren die Behörden Berichte über Personen, die sich vor dem Vorfall auffällig in der Gegend aufgehalten haben.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsmaßnahmen ein, die die Deutsche Bahn in diesem Jahr eingeleitet hat. Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter im Februar 2026 hatte es in Berlin einen Sicherheitgipfel gegeben. Zu den neuen Maßnahmen gehören Körperkameras für alle kundennahe Mitarbeiter, verbesserte Notrufsysteme und 200 zusätzliche Sicherheitskräfte. Zudem wurden Schulungen zur Deeskalation eingeführt und freiwillige Personenkontrollen in Zweierteams implementiert, um Störungen frühzeitig zu erkennen.
Die Ermittlungen dauern an, die Polizei geht von einem vorsätzlichen Versuch aus, den Bahnverkehr der Deutschen Bahn zu gefährden. Die Deutsche Bahn setzt weiterhin auf verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Zeugen werden gebeten, sich umgehend bei der Bundespolizei zu melden.






