15 May 2026, 20:08

Hygienemängel in Gifhorn: Jeder vierte Betrieb fällt bei Lebensmittelkontrollen durch

Innenraum eines Fast-Food-Restaurants mit Tischen, Stühlen, Hockern, einem Boden, Deckenleuchten, einem wandmontierten Feuerlöscher, Glastüren und zusätzlichen Gegenständen.

Hygienemängel in Gifhorn: Jeder vierte Betrieb fällt bei Lebensmittelkontrollen durch

Lebensmittelkontrollen im Landkreis Gifhorn fördern anhaltende Hygiene- und Gesundheitsschutzmängel zutage

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Bei Lebensmittelkontrollen im Landkreis Gifhorn wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 weiterhin Verstöße gegen Hygiene- und Gesundheitsschutzvorschriften festgestellt. Die Behörden dokumentierten in diesem Zeitraum 37 Vergehen in örtlichen Gastronomie- und Lebensmittelbetrieben. Die 616 Unternehmen der Region stehen weiterhin unter strenger Aufsicht, während die Inspektionen fortgesetzt werden.

Im Jahr 2025 führten die Kontrollbehörden 171 Routineprüfungen und 60 gezielte Sonderkontrollen in Gifhorner Betrieben durch. Dabei wurden in 139 Fällen Mängel bei der Hygiene oder beim Gesundheitsschutz festgestellt. Das Jahresziel für risikobasierte Routineinspektionen war auf 669 Kontrollen festgelegt worden – bis Ende 2025 wurden etwa 64 Prozent davon umgesetzt.

Bis Ende März 2026 hatten die Prüfer bereits 33 Routinebesichtigungen und 23 gezielte Kontrollen durchgeführt. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans, im Jahr 2026 insgesamt 654 Inspektionen abschließen zu wollen. Mit 11,4 Prozent ist bereits im ersten Quartal ein erster Schritt erreicht.

Häufige Verstöße betrafen unzureichendes Hygienemanagement, mangelnde Betriebssauberkeit, falsche oder fehlende Lebensmittelkennzeichnung sowie Nichteinhaltung der Zusammensetzungsvorgaben für Lebensmittel. Die Behörden reagierten mit unterschiedlichen Maßnahmen – von mündlichen und schriftlichen Verwarnungen bis hin zu offiziellen Mängelberichten. In schwerwiegenderen Fällen ergingen behördliche Anordnungen, Nachkontrollen wurden veranlasst, Bußgelder verhängt oder sogar strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. In extremen Fällen mussten Betriebe vorübergehend schließen oder es kam zur Beschlagnahmung nicht konformer Waren.

Im ersten Quartal 2026 wurden 37 Verstöße durch Verwarnungen, Auflagen zur Nachbesserung und verschärfte Kontrollen geahndet. Bei 616 überwachten Betrieben treiben die Inspektoren die Umsetzung des Jahresziels von 654 Kontrollen voran. Im Fokus bleibt die Verbesserung der Einhaltung von Vorschriften, um Risiken für die öffentliche Gesundheit zu minimieren.

Quelle