ILA Berlin 2024: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianz nach FCAS-Scheitern
Philipp HartmannILA Berlin 2024: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianz nach FCAS-Scheitern
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) fand vom 10. bis 14. Juni am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) statt. Die Messe präsentierte Innovationen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm an der Eröffnungsteilnahme teil.
Die ILA Berlin blickt auf eine lange Tradition zurück: Ihre Ursprünge reichen bis zur ersten internationalen Luftschiffausstellung 1909 in Frankfurt am Main. Seit 1992 wird die Veranstaltung am BER ausgerichtet. In diesem Jahr waren 765 Aussteller aus 37 Ländern vertreten.
Am ersten Tag blockierten pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Geländeeingang. Die Polizei griff ein, um die Störung zu beenden. Die Messe endete mit rund 110.000 Besuchern – ein Anstieg gegenüber den 95.000 im Jahr 2021.
Nach dem Scheitern des FCAS-Projekts kündigten acht Rüstungsunternehmen an, gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln. Marie-Christine von Hahn, Vorstandsvorsitzende des BDLI, betonte die Bedeutung der Luft- und Raumfahrt als Schlüsselsektor und strategische Infrastruktur.
Die ILA Berlin schloss mit gestiegener Besucherzahl und internationaler Beteiligung erfolgreich ab. Die Ankündigungen und Diskussionen auf der Messe unterstreichen die dynamische Entwicklung in Luftfahrt und Verteidigung. Veranstalter und Branchenvertreter hoben die strategische Relevanz des Sektors hervor.






