07 April 2026, 20:12

Inflation in Berlin und Brandenburg: Lebensmittel billiger, Energie teurer als je zuvor

Schwarz-weiß-Foto eines belebten Berliner Marktes mit Menschen, Gemüsewagen und Gebäuden im Hintergrund.

Inflation in Berlin und Brandenburg: Lebensmittel billiger, Energie teurer als je zuvor

Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg stiegen im März 2026 weiter – doch einige Lebensmittel wurden deutlich günstiger

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg sind im März 2026 weiter gestiegen, während einige Nahrungsmittel stark im Preis sanken. Insgesamt blieb die Inflation moderat, doch die Energiekosten trieben die Ausgaben der Haushalte in beiden Regionen in die Höhe. Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild: steigende Lebenshaltungskosten bei gleichzeitig sinkenden Preisen für bestimmte Grundnahrungsmittel.

Laut offiziellen Daten stiegen die Verbraucherpreise in Brandenburg im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 %. Die Region hatte bereits im Februar 2026 eine Inflationsrate von genau 2 % verzeichnet. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Energiekosten, die im Jahresvergleich um 8,5 % anzogen.

In Berlin fiel der Anstieg etwas geringer aus: Hier erhöhten sich die Verbraucherpreise im März 2026 um 2,5 %. Die Inflationsrate der Hauptstadt war im Februar 2026 zwar unter die 2 %-Marke gesunken, doch auch hier stiegen die Energieausgaben innerhalb von zwölf Monaten um 6,7 %.

Trotz des allgemeinen Anstiegs der Lebenshaltungskosten wurden einige Lebensmittel deutlich günstiger. In Brandenburg brachen die Preise für Quark um 28,3 % ein, während Butter 26,3 % billiger wurde. Auch in Berlin gab es deutliche Rückgänge: Quark verbilligte sich um 21,0 %, Butter um 22,9 % im Vergleich zu März 2025.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen gegenläufige Trends in den Haushaltsbudgets. Während Energiepreise und die allgemeine Teuerung die Ausgaben in die Höhe trieben, wurden Milchprodukte wie Quark und Butter deutlich erschwinglicher. Die Daten legen nahe, dass einige Verbraucher von den gesunkenen Lebensmittelpreisen profitieren und so die steigenden Kosten in anderen Bereichen teilweise ausgleichen konnten.

Quelle