Iran-Krise treibt Lebensmittelpreise in Supermärkten auf Rekordniveau
Leni SchulzIran-Krise treibt Lebensmittelpreise in Supermärkten auf Rekordniveau
Am kommenden Freitag tritt erneut ein Arbeitskreis der Koalition zusammen, um zu bewerten, wie die Iran-Krise die Preise in Supermärkten in die Höhe treibt. Erstmals wird die Gruppe dabei auch die Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Lebensmittelversorgung und die Kosten an der Kasse prüfen. Die Beratungen finden statt, während die SPD dringende Hilfsmaßnahmen fordert, um die Belastung für Haushalte zu verringern.
Der aus SPD- und CDU/CSU-Abgeordneten bestehende Arbeitskreis kommt damit zum dritten Mal zusammen, um die steigenden Lebensmittelpreise in Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zu thematisieren. Esra Limbacher, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, warnte, dass einkommensschwache Familien besonders stark unter den Preiserhöhungen leiden. Gleichzeitig betonte sie, dass ein schnelles Ende der Iran-Krise unwahrscheinlich erscheine.
An den Gesprächen werden Vertreter wichtiger Branchen teilnehmen, darunter der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Raiffeisenverband, Lebensmitteleinzelhändler und der Verband der Verbraucherzentralen. Ihre Einschätzungen sollen helfen, mögliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Kosten auszuarbeiten.
Unterdessen hat der Bundestag bereits Schritte unternommen, um die Schwankungen bei den Spritpreisen einzudämmen. Eine neue Regelung sieht vor, dass Tankstellen die Preise künftig nur noch einmal täglich – mittags – anpassen dürfen.
Die SPD drängt auf Soforthilfen, um die durch den Iran-Konflikt stark gestiegenen Lebensmittelpreise abzufedern. Im Mittelpunkt der Freitagssitzung stehen die Auswirkungen auf Landwirtschaft, Lieferketten und Haushaltsbudgets. Eventuelle Beschlüsse könnten in den kommenden Wochen zu neuen Entlastungsmaßnahmen für Verbraucher führen.






