19 April 2026, 04:08

Jay-Z kontert nach abgewehrter Vergewaltigungsklage mit Verleumdungsvorwürfen

Ein Mann in Anzug und Krawatte spricht an einem Pult mit Papieren vor einem Mikrofon, während Menschen hinter ihm stehen und eine Vorhangwand zu sehen ist.

Jay-Z kontert nach abgewehrter Vergewaltigungsklage mit Verleumdungsvorwürfen

Jay-Z hat sich erstmals zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe aus dem Jahr 2024 geäußert. Der Fall, in den auch Sean "Diddy" Combs verwickelt war, wurde im Februar 2025 eingestellt, nachdem beide Männer die Vorwürfe zurückgewiesen hatten. Nun geht der Rapper selbst juristisch gegen seine Ankläger vor.

In der ursprünglichen Klage wurden Jay-Z und Combs beschuldigt, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Beide bestritten die Vorwürfe vehement, und das Verfahren wurde schließlich eingestellt. Jay-Z bezeichnete die Anschuldigungen als zutiefst verstörend, nannte sich selbst "am Boden zerstört" und weigerte sich trotz des Drucks, einen Vergleich zu akzeptieren.

Er betonte wiederholt sein Vertrauen darin, dass die Wahrheit ans Licht kommen werde, und beharrte darauf, dass die Vorwürfe haltlos seien. Nach der Einstellung des Verfahrens ging sein Anwaltsteam in die Offensive und reichte Anfang 2025 eine Verleumdungsklage gegen die Klägerin und ihre Anwälte ein. Dieses Verfahren läuft Stand März 2026 noch.

Jay-Zs Anwälte werfen der Klägerin und ihrem Rechtsteam Erpressung vor und behaupten, finanzieller Gewinn sei das eigentliche Motiv gewesen. Einer der Anwälte der Klägerin, Tony Buzbee, konterte scharf und bezeichnete die Verleumdungsklage als juristisch schwach und unbegründet. Der Rapper äußerte zudem Frustration über das, was er als mangelnde Verantwortung in der Gesellschaft wahrnimmt – ein Umfeld, in dem falsche Anschuldigungen ohne Konsequenzen verbreitet werden können.

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Der Verleumdungsprozess zieht sich weiterhin durch die Instanzen, ohne dass eine Lösung in Sicht wäre. Jay-Z bleibt bei seiner Leugnung der ursprünglichen Vorwürfe und besteht darauf, dass sein juristischer Kampf darum gehe, seinen Namen reinzuwaschen. Das Ergebnis könnte präzedenzschaffend für die Behandlung ähnlicher Streitfälle in der Zukunft sein.

Quelle