28 March 2026, 14:11

Joachim Gauck spricht über Europas Verantwortung in unsicheren Zeiten

Offenes Buch mit dem Titel "Europas Warnstück oder Gute Nachrichten für Großbritannien" auf der Seite sichtbar.

Joachim Gauck spricht über Europas Verantwortung in unsicheren Zeiten

Ehemaliger Bundespräsident Joachim Gauck hält Rede bei der Frühlingsveranstaltung der Leopoldina am 14. April 2026

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck wird auf der Frühlingsveranstaltung der Leopoldina am 14. April 2026 eine Rede halten. Im Rahmen der öffentlich zugänglichen Veranstaltung wird zudem die Wissenschaftlerin Professorin Laura Hinze mit dem renommierten Leopoldina-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Eine Anmeldung ist bis zum 10. April 2026 erforderlich – sowohl für die Teilnahme vor Ort als auch für die Online-Teilnahme.

Die Veranstaltung findet von 17:30 bis 19:00 Uhr im Festsaal der Leopoldina in Halle (Saale), Jägerberg 1, statt. Wer nicht persönlich anreisen kann, hat die Möglichkeit, die Übertragung live auf dem YouTube-Kanal der Leopoldina zu verfolgen. Weitere Informationen und die Anmeldung sind über die Veranstaltungsseite unter www.leopoldina.org/de/veranstaltungen/fruehlingsempfang-2026 abrufbar.

In seinem Hauptvortrag mit dem Titel "Zeiten geopolitischen Wandels: Eine neue Verantwortung für Europa" wird Gauck die aktuellen Sicherheitsherausforderungen Europas analysieren. Themenschwerpunkte sind der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, hybride Bedrohungen sowie die Verbreitung von Desinformation. Zudem wird er die Notwendigkeit stärkerer europäischer Militärfähigkeiten und einer strategischen Unabhängigkeit von den USA erörtern. Ethische Dilemmata in der internationalen Politik – etwa die Abwägung zwischen den Prinzipien der Vereinten Nationen und dem Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen – werden ebenfalls Teil seiner Ausführungen sein.

Darüber hinaus wird Gauck auf innere Risiken für die Demokratie eingehen. Populistische Bewegungen, die demokratische Institutionen untergraben, werden in seiner Rede eine Rolle spielen, auch wenn konkrete Bezüge zu bestimmten Gruppen nicht genannt werden. Sein Vortrag verknüpft äußere geopolitische Druckfaktoren mit der Bedeutung, sowohl die militärische als auch die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken.

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Professorin Laura Hinze, Preisträgerin des Leopoldina-Nachwuchspreises 2026, wird einen Fachvortrag zum Thema Krebsforschung halten. Ihr Beitrag mit dem Titel "Unendliche Weiten als Überlebensstrategie von Krebszellen" spiegelt ihre Forschungsergebnisse wider. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis würdigt ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung bis zum 10. April 2026 jedoch verpflichtend. Sowohl Gaucks Rede als auch Hinzes Vortrag werden weltweit per Livestream übertragen. Alle weiteren Details, einschließlich des Anmeldelinks, sind auf der offiziellen Website der Leopoldina zu finden.

Quelle