04 March 2026, 08:12

Köln gründet 2026 ein Zentrum für klimafreundliche Start-ups mit Millionenförderung

Ein Plakat mit Text und einem Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa eine Gigatonne."

Köln gründet 2026 ein Zentrum für klimafreundliche Start-ups mit Millionenförderung

Die Universität zu Köln startet Anfang 2026 ein neues landesweites Zentrum für klimafokussierte Start-ups. Unter dem Namen Climate Innovation.NRW wird das Zentrum Gründer:innen und Berater:innen dabei unterstützen, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Mit einer Förderung von 1,25 Millionen Euro soll das Projekt Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Standort für grüne Innovation machen.

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Die Initiative ist eine gemeinsame Maßnahme des Gateway Exzellenz Start-up Center und des Büro für Nachhaltigkeit der Universität zu Köln. Beide Partner werden zusammenarbeiten, um das Klimaschutzpotenzial aufstrebender Unternehmen zu bewerten und zu erschließen. Ein zentrales Element des Zentrums wird der Expert Hub sein, der durch Netzwerkveranstaltungen den Wissensaustausch zwischen Hochschulen, Start-ups, Unternehmen und der breiten Öffentlichkeit fördern soll.

Ab Juni 2026 wird das Zentrum ein Qualifizierungsprogramm für Klimaschutz einführen, das Start-ups dabei hilft, ihre Produkte und Geschäftsmodelle an Klimaziele anzupassen. Das Projekt erhält über drei Jahre hinweg 1,25 Millionen Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW sowie vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Neben der direkten Unterstützung wird das Zentrum politische Handlungsempfehlungen erarbeiten, um die Position der Region als nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu stärken.

Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Universität zu Köln, betonte die Rolle grüner Start-ups bei der Förderung von Innovation und der Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Das Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität unterstützt bereits unternehmerische Projekte und hat dazu beigetragen, dass Köln zu den drei start-up-freundlichsten Universitätsstädten Deutschlands zählt. Ein ähnliches Vorhaben, der Transfer-Hub Klimaneutrales Wirtschaften SH in Schleswig-Holstein, bietet kleinen und mittleren Unternehmen kostenlose Beratung zu Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Fördermitteln an.

Climate Innovation.NRW wird Anfang 2026 mit strukturierten Programmen und Expert:innennetzwerken seine Arbeit aufnehmen. Durch Förderung und politische Arbeit soll das Zentrum den Ruf NRWs als Standort für klimaneutrale Wirtschaft stärken. Start-ups und Berater:innen erhalten Zugang zu Ressourcen, Schulungen und Kooperationsmöglichkeiten, um nachhaltige Lösungen voranzutreiben.