Krankenhaus Peine wechselt Rechtsform: Was sich für Patienten und Mitarbeiter ändert
Noah JägerKrankenhaus Peine wechselt Rechtsform: Was sich für Patienten und Mitarbeiter ändert
Das Krankenhaus Peine hat offiziell seinen Rechtsstatus geändert und ist nun eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Der Wechsel von der Klinikum Peine gGmbH zur Klinikum Peine AöR markiert einen entscheidenden Schritt zur Sicherung der Zukunft des Krankenhauses. Die Verantwortlichen betonen, dass dieser Schritt dazu beitrage, hohe Versorgungsstandards und betriebliche Stabilität zu gewährleisten.
Das Umstellungsverfahren ist nun abgeschlossen, die neue Rechtsform wurde ins Handelsregister eingetragen. Im Zuge dieser Veränderung wurde der bisherige Aufsichtsrat in einen Verwaltungsrat umgewandelt. Landrat Henning Heiß bleibt Vorsitzender dieses neuen Gremiums.
Dr. Dirk Tenzer und Christopher Hempel wurden in den Vorstand berufen und führen das Krankenhaus weiterhin in ihren bisherigen Funktionen. Der bestehende Betriebsrat übernimmt für die nächsten vier Monate im Rahmen einer Übergangsregelung vorübergehend die Aufgaben des Personalrats. Die Vorbereitungen für die Neuwahl des Personalrats sowie der Mitarbeitervertreter im Verwaltungsrat werden in Kürze folgen.
Mit der Umwandlung in eine öffentlich-rechtliche Trägerschaft soll die Position des Krankenhauses als moderner, leistungsstarker Gesundheitsversorger gestärkt werden. Noch nicht bekannt gegeben wurden jedoch Details dazu, wie sich diese Neuordnung auf die Finanzierung oder regionale Partnerschaften auswirkt.
Nach Abschluss der rechtlichen Umstrukturierung arbeitet das Krankenhaus Peine nun mit einer neuen Führungsstruktur. Der Verwaltungsrat und der Vorstand sind eingesetzt und sichern die Kontinuität in der Leitung. Als nächste Schritte stehen die Wahl neuer Mitarbeitervertreter sowie die Festlegung langfristiger Betriebspläne an.






