Krefelder Drogenhilfezentrum erhält Spende für Ausbau seiner lebenswichtigen Angebote
Philipp HartmannKrefelder Drogenhilfezentrum erhält Spende für Ausbau seiner lebenswichtigen Angebote
Drogenhilfezentrum in Krefeld erhält Unterstützung für Ausbau seiner Angebote
Ein Drogenberatungszentrum in Krefeld erhält neue Förderung, um seine Angebote für schwerstabhängige Menschen auszubauen. Die „Centspende“ des Personalrats der Stadt Meerbusch soll dazu beitragen, die Arbeit der Einrichtung bekannter zu machen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums leisten unverzichtbare Hilfe – von der begleiteten Drogeneinnahme bis zur Versorgung mit grundlegenden Alltagsbedürfnissen.
Das Krefelder Zentrum betreut zwischen 50 und 80 Stammklienten. Diese haben Zugang zu Duschen, Waschmöglichkeiten, Mahlzeiten und einem geschützten Raum für Gespräche. Notfallkräfte begleiten vor Ort den Konsum, um die Sicherheit zu gewährleisten, während die Klienten ihre eigenen Substanzen verwenden.
Seit 2003 betreiben Caritas und Diakonie das „Medi-Mobil“, eine wöchentliche mobile Klinik für Obdachlose. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte sind im Einsatz und bieten an festen Orten und Zeiten medizinische Versorgung an. Durch ihre regelmäßige Präsenz entsteht Vertrauen zu den Hilfebedürftigen.
Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats Meerbusch, lobte das Engagement des Zentrums. Er ist überzeugt, dass die Arbeit mit schwerstabhängigen Menschen mehr Aufmerksamkeit verdient. Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, bedankte sich beim Personalrat für die Spende, die den laufenden Betrieb unterstützt.
Die Mittel fließen in die Aufrechterhaltung der täglichen Angebote und der medizinischen Hilfe. Klienten erhalten weiterhin Nahrung, Hygienemöglichkeiten und begleitete Betreuung. Das „Medi-Mobil“ bleibt eine wichtige Anlaufstelle für obdachlose Menschen in der Region.






