09 May 2026, 18:12

Kurzfilm gegen häusliche Gewalt: Osnabrücks kraftvolle Botschaft für ein gewaltfreies Leben

Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße mit einem "Solidarität und Feminismus"-Schild, während parkende Fahrzeuge und Gebäude im Hintergrund zu sehen sind, unter einem klaren blauen Himmel.

Kurzfilm gegen häusliche Gewalt: Osnabrücks kraftvolle Botschaft für ein gewaltfreies Leben

Neuer Film gegen häusliche Gewalt: Gemeinsam stark für ein gewaltfreies Leben

Ein neuer Kurzfilm soll das Bewusstsein für häusliche Gewalt schärfen und den kollektiven Widerstand stärken. Das Projekt, unterstützt von den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises Osnabrück, verbreitet eine klare Botschaft: „Gemeinsam sind wir stark – wir setzen uns für unser Recht auf ein Leben ohne Gewalt ein.“ Nachdem die Pandemie die jährlichen Flashmobs unterbrochen hatte, setzen die Organisator:innen nun auf Film, um die Kampagne am Leben zu halten.

Gedreht wurde der Streifen an markanten Orten Osnabrücks, darunter die historische Friedensaula im Rathaus. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, trieb die Initiative voran, um die Sichtbarkeit der Kampagne trotz der jüngsten Einschränkungen zu gewährleisten. Vor der Pandemie waren Flashmobs – wie etwa am Nikolaiort – ein zentraler Bestandteil der jährlichen Aktion, doch die Kontaktbeschränkungen zwangen zu einer Pause.

Die Finanzierung erfolgte über das Landesprogramm „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Osnabrück fungiert mit seinen kommunalen Gleichstellungsstellen zudem als Modellstandort zur Bekämpfung häuslicher Gewalt im Rahmen dieser Initiative. Der Film ist nun auf der Website des Amts für Gleichstellung abrufbar und soll künftig jedes Jahr rund um den Aktionstag am 14. Februar verbreitet werden.

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Für 2023 ist die Rückkehr des Flashmobs am Nikolaiort geplant. Die Macher:innen hoffen, dass der Film die Debatte bis zur vollständigen Wiederaufnahme öffentlicher Veranstaltungen aufrechterhält.

Das Projekt verbindet Film und künftige Präsenzaktionen, um den Schwung im Kampf gegen häusliche Gewalt zu halten. Mit Landesförderung und lokaler Unterstützung wird die Kampagne weiterhin online wie vor Ort wirken. Der 14. Februar bleibt ein zentraler Termin, um die Kernbotschaft zu verbreiten.

Quelle