18 March 2026, 16:08

Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie O fristlos entlassen – jetzt klagt er gegen ARN

Zwei Personen in einer hitzigen Diskussion, wobei eine Person einen Arm hebt und die andere in einer defensiven Haltung ist, mit 'Der Kampf um das Urheberrecht' in fetter gelber Schrift darüber auf einem tiefblauen sternenklaren Hintergrund.

Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie O fristlos entlassen – jetzt klagt er gegen ARN

Kyle Sandilands wurde von ARN gefeuert, nachdem es zu einem hitzigen Live-Streit mit seiner Co-Moderatorin Jackie O gekommen war. Das Radionetzwerk kündigte seinen Millionenvertrag fristlos und begründete dies mit einem Vertragsbruch. Sandilands plant nun, die Entscheidung gerichtlich anzufechten.

Der Konflikt begann, als er Jackie O dafür kritisierte, dass sie im Rahmen ihrer gemeinsamen Frühstückssendung in Sydney live über das Horoskop von Prinz Andrew gesprochen hatte.

Die Auseinandersetzung eskalierte am 20. Februar 2026 während der Sendung The Kyle & Jackie O Show auf KIIS 106.5. Sandilands machte abfällige Bemerkungen über das Privatleben von Jackie Henderson, woraufhin sofortige Empörung ausbrach. In den sozialen Medien verbreitete sich der Hashtag #CancelKyle rasant und sammelte über 500.000 Beiträge, während Medien wie News.com.au und The Daily Telegraph seine Entlassung forderten.

ARN setzte Sandilands am 3. März vorläufig aus und gab ihm 14 Tage Zeit, um auf den Vorwurf des Vertragsbruchs zu reagieren. Zunächst zogen zwei Werbepartner ihre Anzeigen zurück, und die öffentliche Empörung dominierte die Schlagzeilen. Doch bereits Mitte März wuchs die Unterstützung durch Fans, was die Meinungen spaltete. Die Einschaltquoten der Sendung stiegen um 15 Prozent, und Henderson erklärte am 10. März öffentlich, sie habe ihm vergeben.

Trotzdem blieb ARN bei seiner Entscheidung und argumentierte, Sandilands' Äußerungen hätten gegen seinen Vertrag verstoßen. Die beiden Moderatoren befanden sich erst im zweiten Jahr eines Zehnjahresvertrags über 200 Millionen Dollar. Zudem hatte Henderson dem Sender mitgeteilt, sie könne nicht länger mit ihm zusammenarbeiten – was schließlich zur Kündigung führte.

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Sandilands bestreitet jegliches Fehlverhalten und wird die Entscheidung von ARN vor Gericht anfechten. Der Fall folgt auf Monate der Kontroversen, wechselnde öffentliche Stimmungen und einen kurzen Anstieg der Einschaltquoten. Das Urteil wird zeigen, ob seine Karriere beim Sender fortgesetzt werden kann oder ob die Trennung endgültig ist.

Quelle