12 March 2026, 10:09

Landkreis Lüneburg erhält über 2 Millionen Euro für Kultur und Klima-Projekte

Ein Plakat mit Bäumen und Himmel, auf dem steht: "Investition in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Landkreis Lüneburg erhält über 2 Millionen Euro für Kultur und Klima-Projekte

Entwicklungsministerin Melanie Walter fördert Projekte im Landkreis Lüneburg mit über 2 Millionen Euro

Entwicklungsministerin Melanie Walter hat mehr als 2 Millionen Euro an Fördergeldern für Projekte im gesamten Landkreis Lüneburg bewilligt. Die Mittel fließen in Initiativen aus den Bereichen Kultur, Klimaanpassung, Jugendeinrichtungen und Sport. Acht Kommunen erhielten Zuschläge im Rahmen des Programms "Zukunftsorte Niedersachsen".

In der neunten Runde des Programms "Zukunftsorte Niedersachsen" wurden landesweit 40 neue Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von knapp 15 Millionen Euro genehmigt. Davon stammen über 8,6 Millionen Euro aus öffentlichen Fördermitteln.

Im Landkreis Lüneburg sicherte sich die Stadt Geestland 102.150 Euro für klimagerechte Erholungsräume in Langen und Bad Bederkesa. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 113.500 Euro. Die Gemeinde Adendorf erhielt 300.000 Euro für einen neuen Skatepark mit kostenlosem WLAN, der Teil einer 600.000 Euro teuren Maßnahme ist.

Die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten wurde mit 300.000 Euro für Kultur- und Heimatprojekte bedacht; das Gesamtbudget beträgt hier 394.000 Euro. Die benachbarte Gemeinde Lamstedt bekam 296.601,91 Euro für die Sanierung des Böde-Museums, dessen Gesamtkosten sich auf 494.336,52 Euro belaufen.

Seevetal nutzt die bewilligten 300.000 Euro, um im Ortskern von Meckelfeld alte und neue Elemente zu verbinden – ein Vorhaben mit Gesamtkosten von 516.950 Euro. Die Samtgemeinde Elbtalaue erhielt 268.836 Euro für das "Jugendzentrum 2.0", einen modernen Jugendtreff mit einem Gesamtpreis von 298.708 Euro.

Auch die Hansestadt Uelzen profitierte und erhielt 180.000 Euro für ein Projekt zur kulturellen Entwicklung und urbanen Anpassungsfähigkeit. Die Gesamtkosten liegen bei 300.000 Euro.

Die genehmigten Projekte können nun mit den bereitgestellten Mitteln umgesetzt werden. In den kommenden Monaten sollen Baumaßnahmen, Sanierungen und Gemeinschaftsinitiativen starten. Ziel der Fördergelder ist es, öffentliche Räume, Kulturstätten und Jugendangebote in der Region nachhaltig zu verbessern.

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