10 February 2026, 16:21

"Mainz bleibt Mainz" setzt 2024 auf Frauenpower und frische Satire

Ein Blatt mit der Überschrift "Carnivals Parisiens par Louis Morin" in fetter Schrift, das farbenfrohe Illustrationen von Menschen in bunten Kostümen und Masken bei einer lebhaften Karnevalszenen zeigt.

"Mainz bleibt Mainz" setzt 2024 auf Frauenpower und frische Satire

Die 71. Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" steht vor großen Veränderungen für die beliebte Fernsehsitzung. In diesem Jahr verbindet die Veranstaltung bewährte Traditionen mit mutigen Neuerungen – darunter mehr Frauen in führenden Rollen und eine frische Welle junger Künstler. Nach den technischen Pannen und sinkenden Zuschauerzahlen des Vorjahres versprechen die Veranstalter ein revitalisiertes Programm mit Satire, Jubiläen und mitreißenden Auftritten.

Eine der markantesten Neuerungen ist die Berufung von Chrissy Grom zur ersten Frau an der Spitze des Protokolls. Bekannt für ihren scharfen Witz, wird sie eine karnevalistische Jahresrückschau präsentieren – mit spitzer Feder gegen politische Fehltritte und fragwürdige Entscheidungen aus Berlin. Ihr Aufstieg folgt auf ein vielbeachtetes Debüt beim Gonsenheimer Carneval Verein, wo ihre satirischen Auftritte das Publikum begeisterten.

Ein weiterer Höhepunkt ist "Frauengold", eine visuell eindrucksvolle Satire über die Repräsentation von Frauen, mit Greule, Lea Heymann, Marie Döngi und Laura Heinz in den Hauptrollen. Gleichzeitig sorgen junge Bands wie "Handkäse" mit ihren temperamentvollen Auftritten für frischen Schwung.

Auch die alten Hasen der Szene kommen nicht zu kurz: Jürgen Wiesmann feiert sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit seiner Kult-Seifenoper "Ernst Lustig", während die Mainzer Hofsänger ihren 100. Geburtstag begehen. Dagegen verabschiedet sich Hansi Greb, bekannt als "Hobbes", mit einem letzten Auftritt von der Karnevalsbühne – das Ende einer langen Karriere.

Für zusätzliche Spannung sorgt Andreas Schmitt, aktueller Oberbürgermeisterkandidat, der als "Obermessdiener" die Schlussrede halten wird. Sein Auftritt weckt besonderes Interesse, angesichts seiner politischen Ambitionen.

Die diesjährige Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz" setzt auf die Balance zwischen Tradition und Innovation – von Groms Pionierrolle bis zur Mischung aus Nachwuchs und etablierten Größen. Die Macher hoffen, mit diesen Veränderungen das Publikum zurückzugewinnen, nach den Rückschlägen des Vorjahres. Die 71. Ausgabe wird mit neuem Fokus auf Satire, Vielfalt und mitreißende Unterhaltung ausgestrahlt.

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