Mainz startet digitale Bauanträge – der Weg zur papierlosen Verwaltung
Finn WagnerMainz startet digitale Bauanträge – der Weg zur papierlosen Verwaltung
Mainz führt digitale Bauanträge ein – ein Schritt zur vollständigen Online-Verwaltung
Mainz treibt die Digitalisierung von Bauanträgen voran und setzt damit ein Zeichen für eine vollständig digitale Verwaltung. Die Stadt hat bereits die technischen Systeme eingerichtet, um Anträge elektronisch entgegenezunehmen und zu bearbeiten. Laut Behörden soll die Umstellung Bürokratie abbauen und Genehmigungen für Bürgerinnen, Bürger sowie Unternehmen beschleunigen.
Die rechtlichen Grundlagen für digitale Bauanträge schuf das Land Rheinland-Pfalz. Mainz hat nun die notwendige Infrastruktur aufgebaut, um Anträge online einzureichen und zu bearbeiten. Die Einführung erfolgt schrittweise, wobei in einer Übergangsphase weiterhin Papierdokumente als Backup akzeptiert werden.
Bürgermeister Nino Haase bezeichnete den Wandel als wichtigen Schritt zu einer effizienteren, transparenteren und zukunftsfähigen Verwaltung. Ludwig Holle, Leiter des städtischen Bauamts, ergänzte, dass digitale Arbeitsabläufe die Kommunikation mit den Behörden verbessern und Verzögerungen verringern würden.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Rheinhessen begrüßte die Entscheidung. Sie bewertete sie als entscheidenden Schritt, um bürokratische Hürden für Unternehmen abzubauen. Die Stadtspitze strebt an, die Übergangsphase so kurz wie möglich zu halten und den gesamten Prozess – von der Antragstellung bis zur Genehmigung – vollständig zu digitalisieren.
Langfristig soll das neue System alle Schritte abdecken, von der Einreichung der Pläne bis zum endgültigen Bescheid. Die Behörden erwarten schnellere Bearbeitungszeiten und weniger Fehler, sobald das digitale System voll funktionsfähig ist. Die Umstellung passt zu Mainzer Plänen, eine papierlose Verwaltung aufzubauen.






