Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt mit spektakulärem Feuerwerk zurück – trotz Umweltdebatten
Finn WagnerMainzer Rheinfrühlingsfest kehrt mit spektakulärem Feuerwerk zurück – trotz Umweltdebatten
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt in diesem Jahr mit Feuerwerk zurück – nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Drohnen-Lichtshows
Nach einem vorübergehenden Wechsel zu Drohnen-Darbietungen wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz in diesem Jahr wieder mit traditionellem Feuerwerk aufwarten. Die Veranstalter haben zwei Feuerwerksvorführungen geplant – eine Reaktion auf die große Nachfrage der Bevölkerung. Die Entscheidung fällt trotz anhaltender Debatten über die Umwelt- und Tierschutzbedenken, die mit herkömmlichem Feuerwerk verbunden sind.
Im vergangenen Jahr hatte die Stadt das übliche Feuerwerksfinale zum Johannisfest durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Es war das erste Mal, dass Drohnen statt Feuerwerk zum Einsatz kamen – zu Kosten von über 30.000 Euro, fast das Doppelte einer klassischen Darstellung. Bürgermeister Nino Haase hatte den Wechsel unterstützt und dabei die ökologischen Vorteile sowie die nachhaltige visuelle Wirkung von Drohnenshows betont.
Der Schaustellerverband, der seine Veranstaltungen eigenständig finanziert und organisiert, hat sich nun entschieden, für das Rheinfrühlingsfest zum Feuerwerk zurückzukehren. Die Stadtverwaltung räumte ein, dass sich die öffentliche Meinung gewandelt habe. Zwar hätten Diskussionen über Umweltschäden und Tierschutz frühere Entscheidungen beeinflusst, doch die Beliebtheit des Feuerwerks bei den Besuchern bleibe ungebrochen.
Das Fest öffnet am Samstag, dem 28. März, sowie am Samstag, dem 11. April, jeweils von 12:00 Uhr mittags bis Mitternacht. An beiden Abenden wird es Feuerwerk am Rheinufer geben, wobei am letzten Abend eine zweite Vorstellung geplant ist. Zwar respektiert die Stadt die Entscheidung der Schausteller, doch die grundsätzliche Debatte zwischen Feuerwerk und Drohnenshows bleibt weiterhin ungelöst.
Mit zwei Feuerwerksdarbietungen setzt das Rheinfrühlingsfest nun auf die Präferenzen der Besucher – statt auf die jüngsten Drohnen-Alternativen. Die Entscheidung unterstreicht die Herausforderung, Tradition mit ökologischen und ethischen Erwägungen in Einklang zu bringen. Die Veranstalter bestätigten, dass das Fest wie geplant stattfinden wird; weitere Änderungen sind nicht vorgesehen.






