Mann (46) klettert bei 140 km/h auf fahrenden Zug – und überlebt knapp
Philipp HartmannMann (46) klettert bei 140 km/h auf fahrenden Zug – und überlebt knapp
Lebensgefährlicher Leichtsinn: Münchner (46) klettert bei voller Fahrt auf Zug
Ein 46-jähriger Mann aus München hat am Sonntag an seinem eigenen Leben gezweifelt, nachdem er seinen Zug am Osnabrücker Hauptbahnhof verpasst hatte. In einem waghalsigen Versuch, sein vergessenes Gepäck zu bergen, stieg er auf das Trittbrett eines mit hoher Geschwindigkeit fahrenden Zuges.
Der Vorfall ereignete sich, als der Mann den Zug für eine Zigarettenpause verließ. Als er bemerkte, dass er seine Sachen im Abteil zurückgelassen hatte, versuchte er, den fahrenden Zug zu besteigen, indem er sich an der Außenhalterung zwischen zwei Wagen festhielt. Auf diesem Streckenabschnitt fuhr der Zug bis zu 140 km/h schnell.
Ein aufmerksamer Bahnmitarbeiter entdeckte den Mann und löste in der Nähe von Ibbenbüren eine Notbremsung aus. Der Zug kam zum Stehen – der 46-Jährige, der sich an einer Eisenstange festklammert hatte, überstand den Vorfall unverletzt, wenn auch sichtbar mitgenommen.
Durch die leichtsinnige Aktion kam es zu Verspätungen bei zwölf Zügen auf der Strecke. Die Behörden haben nun ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet.
Bahnverantwortliche warnen Passagiere eindringlich davor, jemals zu versuchen, Gepäck aus einem fahrenden Zug zu bergen. Stattdessen sollten Reisende umgehend das Personal informieren, falls sie etwas vergessen haben. Dem Mann drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen für sein Handeln.






