Marzahn Pride feiert queere Sichtbarkeit trotz rechtsextremer Bedrohungen
Leni SchulzMarzahn Pride feiert queere Sichtbarkeit trotz rechtsextremer Bedrohungen
Marzahn Pride veranstaltet in diesem Jahr seinen siebten jährlichen Marsch
Die von Quarteera e.V. organisierte Veranstaltung steht unter dem Motto „Sichtbarkeit ist Widerstand“ und feiert queere Gemeinschaften – insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund in der Region.
In den vergangenen Jahren war der Marzahn Pride wiederholt Ziel von Drohungen durch rechtsextreme Gruppen. 2022 versuchte die neonazistische Organisation Deutsche Jugend Voran (DJV), die Veranstaltung durch Einschüchterungsversuche zu stören. Laut dem Berliner Register diskriminierender Vorfälle bleibt rechtsextreme Propaganda in Marzahn präsent.
Bisher gibt es für dieses Jahr keine konkreten Hinweise auf rechtsextreme Mobilisierungen gegen den Marzahn Pride. Der Umzug startet um 12 Uhr an der Allee der Kosmonauten mit Eröffnungsreden von Vanessa Krah und Gordon Lemm. Im Anschluss beginnt ab 14:30 Uhr ein Nachbarschaftsfest mit Konzerten, DJs, Streetfood und weiteren Angeboten.
Marzahn, bekannt für seine vielfältige Bevölkerung, bleibt ein Ort mit erhöhten Risiken für marginalisierte Gruppen. Der Marsch und das Fest finden wie geplant statt – als Plattform für Sichtbarkeit und Gemeinschaft. Angesichts früherer Bedrohungen bleiben Veranstalter:innen und Teilnehmer:innen wachsam.






