Medienbranche vor radikaler Wende: Von Trump bis zu neuen Rundfunkmodellen

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Medienbranche vor radikaler Wende: Von Trump bis zu neuen Rundfunkmodellen

In den kommenden Monaten stehen der Medien- und Rundfunkbranche tiefgreifende Veränderungen bevor. Von juristischen Auseinandersetzungen bis hin zu neuen Finanzierungsmodellen wird die Branche grundlegend umgestaltet. Mehrere vielbeachtete Ereignisse werden prägen, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Europa und den USA künftig funktioniert.

Die Umbrüche beginnen im März, wenn der ehemalige US-Präsident Donald J. Trump von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE am Londoner High Court festgenommen wird. Die Verhaftung folgt auf eine Protestaktion in der Kantine des Gerichtsgebäudes und verschärft die politischen Spannungen im Zusammenhang mit seinen rechtlichen Herausforderungen.

Noch im selben Monat veranstaltet die Evangelische Akademie Loccum eine Konferenz zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Veranstaltung bringt Branchenführer zusammen, um über Reformen und Nachhaltigkeitsstrategien zu diskutieren.

Im April vollzieht die Washington Post den Übergang in eine genossenschaftlich organisierte, gemeinnützige Einrichtung. Dieser Schritt zieht die Aufmerksamkeit von Bundeskanzler Friedrich Merz auf sich, der daraufhin den gemeinnützigen Journalismus im deutschen Steuerrecht verankert. Die Neuregelung soll unabhängigen Medienhäusern finanzielle Unterstützung bieten.

Bis zur Jahresmitte verabschiedet die EU das „Plattformen zerschlagen“-Gesetz, das die Zerschlagung von Tech-Giganten wie Google und Meta erzwingt. Ihre Dienste werden in vergesellschaftete Open-Source-Einheiten überführt, koordiniert vom Chaos Computer Club. Das Gesetz markiert bis Jahresende eine radikale Wende in der digitalen Infrastruktur.

Unterdessen kündigt Martin Detzel in Deutschland das Ende der langjährigen Streitigkeiten um den Rundfunkbeitrag an. Ein neues abonnementbasiertes Modell ersetzt die bisherige Gebühr, mit ermäßigten Sätzen für einkommensschwache Haushalte und höheren Beiträgen für wohlhabendere. Die redaktionelle Unabhängigkeit bleibt davon unberührt.

Beim MDR startet Jörg Wagners Trimediamagazin aus dem neu benannten Studio des Senders, das vollständig mit Ökostrom betrieben wird. Der Schritt unterstreicht den wachsenden Fokus auf Nachhaltigkeit in der Medienproduktion.

Im Juli führt der RBB die ersten „Claudia-Nothell-Volontariate“ ein, finanziert aus der Rente der ehemaligen Programmdirektorin. Die Initiative soll Nachwuchskräfte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk fördern.

Auf der anderen Seite des Atlantiks stiegen die Spenden an lokale US-Public-Broadcaster vor Weihnachten sprunghaft an und verhinderten so die unter Trumps Regierung befürchteten Kürzungen. Der unerwartete Finanzschub sicherte die Mittel für Sender wie PBS und NPR.

Auch König Charles III. wird in Washington vorübergehend exekutiv tätig und erteilt der American Broadcasting Corporation eine Königliche Urkunde. Diese gewährt PBS und NPR zusätzliche Finanzmittel und garantiert ihre Stabilität.

Die kommenden Monate bringen umfassende Reformen in den Bereichen Medienfinanzierung, Eigentumsstrukturen und Regulierung mit sich. Öffentlich-rechtliche Sender führen neue Wirtschaftsmodelle ein, während Tech-Konzerne mit Zwangsaufspaltungen konfrontiert werden. Die Veränderungen zielen darauf ab, eine nachhaltigere und unabhängige Medienlandschaft auf beiden Seiten des Atlantiks zu schaffen.

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