Merz drängt auf bessere Schienenverbindungen Deutschlands nach Osteuropa
Philipp HartmannMerz drängt auf bessere Schienenverbindungen Deutschlands nach Osteuropa
Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich mit den Regierungschefs der ostdeutschen Bundesländer getroffen, um über das Wirtschaftswachstum in der Region zu beraten. Unterdessen setzt sich CDU-Chef Friedrich Merz für einen Ausbau der Schienenverbindungen nach Osteuropa ein. Das Thema stößt sowohl in Polen als auch in Tschechien auf Interesse.
Die Frage der Bahnmodernisierung soll bald auf die Tagesordnung des Kabinetts kommen. Merz betont die strategische Notwendigkeit besserer Anbindungen Deutschlands an Polen und Tschechien. Beide Länder haben das Thema in jüngsten Gesprächen mit ihm angesprochen.
Der deutsche Bahnkonzern Deutsche Bahn hat seine jüngsten Investitionen vor allem in die Modernisierung des inländischen Netzes gesteckt. Für 2026 sind über 23 Milliarden Euro für Projekte wie die Strecke Hamburg–Berlin vorgesehen. Konkrete Pläne für grenzüberschreitende Bahnverbindungen nach Polen seit 2020 bleiben jedoch unklar.
Der Vorstoß für bessere Schienenverbindungen fällt mit den Bestrebungen der ostdeutschen Länder nach engeren Wirtschaftsbeziehungen zusammen. Sollten die Vorschläge angenommen werden, könnten sie zu einer stärkeren verkehrstechnischen Anbindung an Polen und Tschechien führen. Die anstehenden Kabinettsberatungen werden über die nächsten Schritte entscheiden.






