Millionenauftrag für Offshore-Windparks stärkt deutsche Industrie und schafft 500 Jobs
Philipp HartmannMillionenauftrag für Offshore-Windparks stärkt deutsche Industrie und schafft 500 Jobs
Ein großer Auftrag für die Netzanbindung von Offshore-Windparks wurde an ein Konsortium unter der Führung von Siemens Energy und Neptun Smulders Offshore Renewables vergeben. Das Projekt wird die heimische Industrie in Deutschland stärken und Hunderte langfristige Arbeitsplätze schaffen. Die Umrichterstationen werden die Windparks in der Nordsee mit dem Festlandnetz verbinden.
Das Konsortium wird ein Umrichtersystem für das Projekt North Sea Connector 2 (NSC2) errichten. Dazu gehören eine Offshore-Plattform sowie eine Landstation in der Nähe von Schwerin. Die Offshore-Plattform soll etwa 200 Kilometer westlich von Sylt installiert werden.
Die Hauptstruktur, der sogenannte Topside der Offshore-Plattform, wird auf der Neptun Werft in Rostock gebaut. Auch zentrale Komponenten für die Umrichterplattformen entstehen in derselben Werft. Diese Plattformen sind entscheidend für die effiziente Übertragung von Strom aus Offshore-Windparks ans Festland.
Das Projekt folgt dem neuen 2-Gigawatt-(GW)-Standard für Offshore-Umrichter. Der Großteil der Arbeiten wird in Deutschland durchgeführt. In Mecklenburg-Vorpommern entstehen durch die beteiligten Unternehmen und deren Zulieferer mehr als 500 langfristige Arbeitsplätze.
Aktuell laufen Verhandlungen über eine zusätzliche Umrichterplattform ähnlichen Umfangs. Sollte diese bestätigt werden, würden Schlüsselkomponenten in Rostock-Warnemünde gefertigt – mit einem potenziellen Mehrwert von bis zu 2,5 Milliarden Euro für die Region.
Der Auftrag festigt Deutschlands Position in der Offshore-Windenergie. Er sichert Arbeitsplätze und Investitionen im industriellen Sektor des Landes. Das Umrichtersystem wird eine zentrale Rolle bei der Einspeisung erneuerbarer Energien aus der Nordsee ins Stromnetz spielen.






