Miss-Universe-Philippinen-Skandal: Warum eine Kandidatin flog – und alle auf Imelda Schweighart schauen
Leni SchulzMiss-Universe-Philippinen-Skandal: Warum eine Kandidatin flog – und alle auf Imelda Schweighart schauen
Die Miss Universe Philippines Organisation (MUPH) hat eine ihrer Kandidatinnen vom diesjährigen Wettbewerb ausgeschlossen. Die Entscheidung folgt auf wiederholte Bedenken hinsichtlich des Verhaltens der Teilnehmerin, wobei die Organisation den Namen der Betroffenen bisher nicht genannt hat.
Die Aufmerksamkeit richtet sich seitdem auf die filippinisch-deutsche Bewerberin Imelda Schweighart, deren Fotos kürzlich aus den offiziellen Unterlagen entfernt wurden. Zudem fehlte bei ihr ein vorgeschriebenes Tourismus-Video, was Spekulationen über ihren möglichen Ausschluss weiter anheizte.
Schweighart sorgte erstmals 2016 bei der Miss Earth für Schlagzeilen, als sie Mitbewerberinnen wegen kosmetischer Eingriffe kritisierte. Ihre Äußerung, die als "Miss-Geriatrik"-Skandal bekannt wurde, führte zu ihrer Disqualifikation und einem deutlichen Rückschlag in ihrer Schönheitswettbewerb-Karriere. Bei späteren Teilnahmen an der Miss World Philippines 2017 und der Miss Grand International 2017 verfehlte sie jeweils die Spitzenplatzierungen.
Nach dem öffentlichen Gegenwind konzentrierte sie sich auf Modellaufträge, Schauspielerei und ehrenamtliches Engagement auf den Philippinen. 2023 kehrte sie in die Schönheitswettbewerb-Szene zurück, nahm an der Miss Universe Germany teil und gewann 2024 den "Supermom"-Preisbei denCentury Superbonds*.
Die MUPH bestätigte den Ausschluss einer Kandidatin nach wiederholten Verwarnungen wegen Verhaltens, das nicht den Standards der Organisation entsprach. Man habe zwar Unterstützung angeboten, doch die Probleme hätten angehalten, hieß es. Trotz der Entscheidung betonte Schweighart in einem Social-Media-Beitrag, ihr Weg werde unabhängig von den Spekulationen weitergehen.
Die Identität der ausgeschlossenen Teilnehmerin wurde von der MUPH bisher nicht offiziell bestätigt. Schweigharts Fehlen in den offiziellen Materialien und ihre umstrittene Vergangenheit machen sie jedoch zum zentralen Gesprächsthema. Ob weitere Maßnahmen folgen, ließ die Organisation offen.






