Monatelange Vollsperrung: Bahnverkehr im Süden Frankfurts steht still
Philipp HartmannMonatelange Vollsperrung: Bahnverkehr im Süden Frankfurts steht still
Große Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April 2023 wird eine wichtige Eisenbahnstrecke im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat stillgelegt. Die Sperrung, die bis zum 15. Mai andauert, wird sowohl den Regional- als auch den Fernverkehr beeinträchtigen, während Bauteams dringende Modernisierungsarbeiten durchführen.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof. Während der Bauarbeiten werden die RB58-Züge tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet. Die Nachtverbindungen auf derselben Strecke – zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk – fallen komplett aus.
Auch Fernreisende müssen mit Änderungen rechnen: Einige Früh- und Spätverbindungen entfallen oder fallen aus, andere halten nicht an allen Stationen. Die Linie RE59, die normalerweise Frankfurt-Ost mit dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen verbindet, wird während der Bauphase ganz eingestellt.
Zu den Baumaßnahmen gehört der Ersatz der Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße durch zwei provisorische Konstruktionen, die bis Ende 2027 in Betrieb bleiben. Zudem wird in der Nähe von Forsthaus eine Entflechtungsanlage saniert. Trotz der Arbeiten wird der Großteil des Zugverkehrs parallel zu den Modernisierungen bis 2027 aufrechterhalten.
Die sechswöchige Vollsperrung beginnt am 4. April, mit geänderten Routen und Ausfällen. Provisorische Brücken werden den Zugverkehr in den nächsten vier Jahren sichern. Fahrgäste werden aufgefordert, vor Antritt ihrer Reise die aktualisierten Fahrpläne zu prüfen.






