Neubau für Sachsen-Anhalts Verbraucherschutz: 88 Millionen Euro für modernes Zentrum in Halle
Philipp HartmannNeubau für Sachsen-Anhalts Verbraucherschutz: 88 Millionen Euro für modernes Zentrum in Halle
Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz bekommt ein neues Zuhause
Am Freitagnachmittag fand auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) der Spatenstich für den Neubau statt. Das 88 Millionen Euro teure Projekt soll bis 2028 rund 230 Mitarbeiter unter einem Dach vereinen.
Bisher ist die Behörde auf mehrere Standorte in Halle verteilt. Der Hauptsitz befindet sich in einer alten Villa in der Freiimfelder Straße, während andere Teams in separaten Gebäuden arbeiten. Der neue Komplex wird alle Abteilungen in einem modernen, 7.500 Quadratmeter großen Gebäude zusammenführen.
Über 3.000 Quadratmeter sind für Labore vorgesehen. Finanzminister Michael Richter betonte die verbesserten Arbeitsbedingungen für Verwaltungskräfte und Forscher. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ergänzte, dass das Gebäude die Fähigkeiten des Landes zur Bewältigung künftiger Pandemien stärken werde.
Die Bauarbeiten haben begonnen, die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Das Projekt stellt eine deutliche Aufwertung gegenüber der bisherigen zersplitterten Struktur der Behörde dar. Der Umzug wird die Arbeit der Behörde in einem speziell errichteten Gebäude bündeln. Die Mitarbeiter erhalten moderne Labore und bessere Arbeitsplatzbedingungen. Offizielle Vertreter hoben die Bedeutung des Neubaus für mehr Effizienz und eine bessere Pandemievorbereitung hervor.






