28 February 2026, 20:09

Neue Artikelreihe analysiert Europas Luftverkehrsabkommen unter geopolitischem Druck

Ein American-Airlines-Flugzeug steht auf der Rollbahn eines Flughafens, umgeben von Gras, Fahrzeugen, Gebäuden, Polen, Kränen und anderen Gegenständen, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Neue Artikelreihe analysiert Europas Luftverkehrsabkommen unter geopolitischem Druck

Neue Fachartikelreihe: Luftverkehrsabkommen – Wirtschaft, Strategie und Regulierung in Europa

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Eine neue Expertenartikelreihe unter dem Titel Luftverkehrsabkommen – Wirtschaft, Strategie und Regulierung in Europa ist gestartet. Der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen richtet sich an Forschende und Branchenexpert:innen, die sich mit den wirtschaftlichen, strategischen und regulatorischen Aspekten internationaler Luftfahrtvereinbarungen in Europa befassen. Einsendungen sind bis zum April 2026 möglich.

Luftverkehrsabkommen bilden das Rückgrat der globalen Luftfahrt und prägen Streckennetze, Wettbewerb sowie Marktzugänge in Europa. In den letzten Jahren haben geopolitische Spannungen zu erheblichen Verschiebungen in diesen Vereinbarungen geführt. So wurden die Abkommen zwischen der EU und den USA seit 2020 zunächst an die Wiedereröffnung nach der COVID-19-Pandemie 2021 angepasst und später aufgrund der Spannungen um die Ukraine mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen versehen. Gleichzeitig stockten die Verhandlungen zwischen den USA und China im Zuge von Handelskonflikten und Pandemie-Beschränkungen, was zu drastischen Flugkürzungen führte, bis es 2023 zu teilweisen Wiedereröffnungen kam. Die EU ihrerseits beschleunigte hingegen die Abschluss von Abkommen mit ASEAN-Staaten wie Singapur und Vietnam, um Chinas Einfluss entgegenzuwirken – trotz der anhaltenden Konflikte im Südchinesischen Meer.

Die Artikelreihe widmet sich zentralen Themen wie regulatorischen Rahmenbedingungen, wirtschaftlichen Auswirkungen und Nachhaltigkeitsrichtlinien in Europa. Beiträge können Fallstudien, geopolitische Risiken oder die Folgen für deutsche und DACH-Hubs in Europa behandeln. Interessierte können bis Ende April 2026 Abstracts einreichen; die ersten Veröffentlichungen erscheinen im Juni 2026.

Bei Rückfragen steht das Redaktionsteam unter +49 30 657 998-41 oder per E-Mail unter guestcontributions@ourwebsite zur Verfügung.

Ziel der Reihe ist es, eine vertiefte Analyse darüber zu liefern, wie sich Luftverkehrsabkommen unter geopolitischem und ökologischem Druck in Europa weiterentwickeln. Die Beiträge sollen die Debatte über die Zukunft der globalen Luftfahrtregulierung in Europa mitgestalten. Die endgültige Einreichungsfrist endet im April 2026, die Veröffentlichung der Beiträge beginnt zwei Monate später.