Neue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Vertreibung und Identität nach 1945
Noah JägerNeue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Vertreibung und Identität nach 1945
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag neue Ausstellung
Das Städtische Museum Emmendingen startet am Sonntag eine neue Ausstellung, die untersucht, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft geprägt haben. Die Schau ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ präsentierte Ausstellung widmet sich deutschsprachigen Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ein lokaler Bezug wird durch die Geschichte eines späten Aussiedlers in Emmendingen hergestellt.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht. Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Die Ausstellung bleibt bis zum 8. November zu sehen.
Das Museum ist mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Nach Vereinbarung sind auch Termine zu anderen Zeiten möglich. Die Schau bietet einen detaillierten Einblick in historische Migrationsbewegungen und ihre langfristigen Auswirkungen auf Gemeinschaften.






