17 March 2026, 10:09

Neuer Bericht zeigt: Wie die deutsche Bauwirtschaft zirkulärer werden kann

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung des runden Reichshauptbank-Gebäudes in Berlin, Deutschland, mit zahlreichen Fenstern und einem umgebenden Layout-Plan auf Papier.

Neuer Bericht zeigt: Wie die deutsche Bauwirtschaft zirkulärer werden kann

Im März erscheint ein neuer Bericht zur deutschen Bauwirtschaft mit dem Titel "Kreislaufwirtschaft im deutschen Bausektor". Die Studie untersucht den aktuellen Stand zirkulärer Praktiken und deren noch ungenutztes Potenzial. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft dazu beitragen können, Ressourcen zu schonen und Emissionen im Baugewerbe zu senken.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Online-Veranstaltung vorgestellt, die sich an Fachleute der Branche richtet. Planer:innen, Architekt:innen und Projektentwickler:innen sind eingeladen, über zentrale Strategien zur Förderung des zirkulären Bauens zu diskutieren.

Der Bericht entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Bauforum für Klimaneutralität und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Beide Institutionen haben analysiert, wie der deutsche Bausektor einem vollständig zirkulären Modell näherkommen kann.

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Deutschland hat in diesem Bereich Fortschritte erzielt, wenn auch in moderatem Tempo. Bis 2025 sollen die Recyclingquoten für Bauschutt auf etwa 90 Prozent steigen – damit läge das Land auf Augenhöhe mit den Niederlanden und Belgien. Dennoch bleiben Herausforderungen, insbesondere bei der Umsetzung zirkulärer Planungsansätze und der Wiederverwendung von Materialien. Während skandinavische Länder hier bereits etabliertere Kreislaufsysteme vorweisen, hinkt Deutschland bei der flächendeckenden Integration solcher Praktiken noch hinterher.

Die anstehende Online-Veranstaltung konzentriert sich auf die wirksamsten Hebel, um die Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Die Teilnehmer:innen werden praktische Ansätze erörtern – von der Materialwiederverwendung bis hin zu politischen Anpassungen. Das Ziel ist es, Forschungsergebnisse in konkrete Handlungsempfehlungen für die Branche umzusetzen.

Mit der Veröffentlichung des Berichts im März liegt eine detaillierte Bestandsaufnahme zu Deutschlands Fortschritten im zirkulären Bauen vor. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wo noch Nachholbedarf besteht, um mit den führenden Nationen gleichzuziehen. Fachleute, die an der Veranstaltung teilnehmen, erhalten Einblicke, wie sich zirkuläre Praktiken ausweiten lassen, um Abfall zu reduzieren und die Umweltbelastung des Sektors zu verringern.

Quelle