15 April 2026, 12:10

Neuer Rechenzentrums-Campus in Nauen stärkt Berlins digitale Zukunft

Großer Raum voller Server, Kabel und elektronischer Geräte, typisch für eine Rechenzentrumseinrichtung.

Neuer Rechenzentrums-Campus in Nauen stärkt Berlins digitale Zukunft

Baubeginn für neuen Rechenzentrums-Campus in Nauen bei Berlin

Offiziell hat der Bau eines neuen Rechenzentrums-Campus in Nauen begonnen, westlich der Hauptstadt. Das Projekt markiert einen bedeutenden Ausbau der digitalen Infrastruktur in der Berliner Region – die erste Anlage soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen.

Der Entwickler maincubes hat mit den Arbeiten auf dem Gelände begonnen, das langfristig mehrere Rechenzentren beherbergen wird. Aktuell laufen vorbereitende Maßnahmen, darunter der Bau eines 110-Kilovolt-Umspannwerks sowie einer sechs Kilometer langen Kabeltrasse. Diese Infrastruktur verbindet den Campus mit dem regionalen Verteilnetz des Energieversorgers E.DIS.

Die anfängliche Leistungskapazität beträgt 200 Megawatt, mit Plänen, sie auf über 400 Megawatt zu verdoppeln. Eine eigene Hochspannungsleitung soll die zuverlässige Stromversorgung des gesamten Standorts gewährleisten. Die vollständige Inbetriebnahme und Netzanbindung des Campus ist für 2028 vorgesehen.

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Die Lage in Nauen stärkt Berlins Position als zentraler Digitalstandort. Das Vorhaben fügt sich in die europäischen Bestrebungen ein, die digitale Souveränität durch den Ausbau heimischer Dateninfrastruktur zu fördern.

Das erste Rechenzentrum auf dem Nauen-Campus wird voraussichtlich Ende 2027 eröffnet. Nach Fertigstellung bietet der Standort leistungsstarke digitale Dienste und unterstützt gleichzeitig die regionale Energieversorgung. Die Erweiterung ist Teil einer umfassenden Strategie, um Europas technologische Zukunft zu sichern.

Quelle