Neues Betreuungsmodell für Grundschulkinder ab August 2026 geplant
Ein neues Betreuungsmodell für Grundschulkinder nach Schulschluss wird im Ausschuss für Schulen, Jugend, Senioren, Sport und Integration beraten. Die geplanten Änderungen, die am 1. August 2026 in Kraft treten sollen, folgen der vorgesehenen Schließung des Hortes Oker-Kids. Eltern und Mitarbeiter stehen bald vor Entscheidungen über die künftige Betreuung ihrer Kinder.
Die Stadtverwaltung hat einen Vorschlag vorgelegt, nach dem die Schulkinder in altersgemischte Gruppen im Kindertagesstätte Inselweg integriert werden sollen. Dieses Modell würde für Kinder der zweiten bis vierten Klasse gelten, da Erstklässler ab dem Schuljahr 2026/2027 bereits einen gesetzlichen Anspruch auf ganztägigen Unterricht haben. Im neuen System würden die Kinder festen Gruppen zugewiesen, könnten sich aber innerhalb der Einrichtung nach dem Prinzip der offenen Arbeit frei bewegen.
Die Kita Inselweg, die derzeit um 14 Uhr schließt, würde ihre Öffnungszeiten bis 16 Uhr verlängern, um bis zu 20 Hortkinder in zwei Gruppen aufzunehmen. Alternativ könnte die Betreuung in der Kita Im Winkel bis 17 Uhr fortgesetzt werden, sodass Eltern zwischen den beiden Standorten wählen können. Die Verwaltung geht davon aus, dass der Standort Inselweg ausreichend Platz für Aktivitäten und Rückzugsmöglichkeiten am Nachmittag bietet. Eltern der derzeit in der Nachmittagsbetreuung angemeldeten Kinder erhalten ein Feedbackformular, um ihre Präferenz zwischen Inselweg und Im Winkel anzugeben. Unterdessen soll die aktuelle Leitung der Oker-Kids die Leitung in der Kita Inselweg übernehmen, während das bestehende Personal umgesetzt werden soll. Die Änderungen erfolgen nach der geplanten Schließung des Hortes Oker-Kids zum Ende des Kindergartenjahres 2025/2026.
Das neue Modell zielt darauf ab, die Nachmittagsbetreuung bis August 2026 umzustrukturieren, indem altersgemischte Gruppen und verlängerte Öffnungszeiten in der Kita Inselweg angeboten werden. Eltern haben die Möglichkeit, die Entscheidung über Feedbackbögen mitzugestalten, während die personellen Übergänge bereits eingeleitet wurden. Der endgültige Plan hängt von den Beratungen des Ausschusses und den Rückmeldungen der Eltern ab.