28 December 2025, 14:23

Niedersachsen startet Offensive gegen die wachsende Cyberkriminalitätswelle

Autos auf einer Straße mit vier Menschen in der Nähe, Gebäude mit Fenstern im Hintergrund, Bäume und Warnkegel.

Niedersachsen startet Offensive gegen die wachsende Cyberkriminalitätswelle

Niedersachsen stellt neue Cybersecurity-Strategie gegen wachsende digitale Bedrohungen vor

Die Maßnahme folgt auf einen Rekordwert von 13.218 Cyberkriminalitätsfällen im Jahr 2023 – ein Anstieg von fast 40 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Angesichts dieser Entwicklung betrachten die Verantwortlichen Cybersicherheit nun als Priorität, die über rein technische Lösungen hinausgeht.

Die Zahlen von 2023 erreichten einen historischen Höchststand, wobei etwa 3.400 Tatverdächtige mit den Vorfällen in Verbindung gebracht wurden. Die Bandbreite der Cyberkriminalität in der Region reicht von E-Mail-Betrug bis hin zu Angriffen auf Computernetzwerke und -systeme.

Der neue Plan der Landesregierung setzt auf Prävention und umfasst zwölf zentrale Handlungsfelder. Dazu gehören eine engere Zusammenarbeit zwischen Behörden sowie verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, Bedrohungen bereits im Vorfeld zu erkennen und zu entschärfen. Daniela Behrens, Sprecherin der Initiative, betonte die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes: Die Strategie versteht Cybersicherheit als gemeinsame Aufgabe aller gesellschaftlichen Bereiche – nicht nur als IT-Thema.

Angesichts der steigenden Fallzahlen sieht sich Niedersachsen zum entschlossenen Handeln veranlasst. Die Zwölf-Punkte-Strategie zielt auf bessere Koordination, Forschung und proaktive Abwehrmaßnahmen ab. Die Verantwortlichen erhoffen sich davon eine Reduzierung künftiger Risiken und einen verbesserten Schutz kritischer Infrastrukturen.