22 January 2026, 06:29

Niedersachsens Polizei stärkt Demokratie mit neuem Mentorenprogramm für Beamte

Ein altes Dokument mit einer Zeichnung einer Stadtansicht, die die Belagerung von Dresden im Jahr 1803 zeigt, mit Text, der die Ereignisse der Belagerung beschreibt.

Niedersachsens Polizei stärkt Demokratie mit neuem Mentorenprogramm für Beamte

Die Polizeiakademie Niedersachsen veranstaltete kürzlich das 34. Kolloquium zur Polizeigeschichte und brachte damit Experten aus Deutschland und dem Ausland zusammen. Die vom 10. bis 12. Juli stattfindende Veranstaltung befasste sich mit der Entwicklung der Polizeiarbeit in demokratischen Gesellschaften. Im Rahmen der Tagung stellte die Akademie ihre Initiative « Polizeischutz für die Demokratie » vor, die darauf abzielt, demokratische Werte unter Beamten zu stärken.

Das Kolloquium gilt als führende Plattform für die Erforschung der Polizeigeschichte und fördert den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Polizeipraktikern. Die Teilnehmer diskutierten aktuelle Entwicklungen im Bereich der Polizeiarbeit und betonten dabei die Bedeutung von Transparenz und Rechenschaftspflicht in der modernen Polizei.

Die Polizeiakademie Niedersachsen betreibt das Forschungszentrum für Polizei- und Demokratiegeschichte, das die Initiative « Polizeischutz für die Demokratie » unterstützt. Diese ermöglicht es Beamten, sich während ihres Dienstes ehrenamtlich als « Demokratie-Mentoren » zu engagieren, um ihr Bewusstsein für demokratische Prinzipien zu schärfen und widerstandsfähiger gegen antidemokratische Einflüsse zu machen. Die Initiative arbeitet zudem mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um eine demokratischere und belastbarere Polizei zu schaffen.

Die Veranstaltung unterstrich das Engagement der Akademie, demokratische Werte in der Polizeiarbeit zu verankern. Mit Initiativen wie « Polizeischutz für die Demokratie » und kontinuierlicher Forschung fördert die Einrichtung weiterhin den Dialog zwischen Polizei und demokratischen Institutionen. Das Kolloquium zeigte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Beamtenschaft und Zivilgesellschaft bleibt.