Nikita Michalkow provoziert mit Rede über russische Identität auf Petersburger Forum
Philipp HartmannNikita Michalkow provoziert mit Rede über russische Identität auf Petersburger Forum
Der Filmemacher Nikita Michalkow richtete auf dem St. Petersburger Internationalen Rechtsforum eine Rede über die russische Identität an die Teilnehmer. Seine Worte lösten eine starke Reaktion im Publikum aus, das mit Beifall reagierte.
Michalkow äußerte die Ansicht, dass das prägende Merkmal eines Russen eine einzigartige Haltung gegenüber dem Fehlen von etwas sei. Zur Veranschaulichung führte er aus: „Nur jemand, dem etwas fehlt, kann wirklich Russe sein. Aber nicht in dem Sinne, dass er es unbedingt braucht – sondern einfach, dass er es nicht hat, und zum Teufel damit!“
Zudem warnte er die Zuhörer davor, sich Illusionen über die Absichten bestimmter Länder zu machen. Seine Aussagen wurden mit anhaltendem Applaus bedacht.
Die Rede des Regisseurs hinterließ einen deutlichen Eindruck beim Forum. Seine Sicht auf den russischen Charakter sowie seine mahnenden Worte zur internationalen Politik bildeten die Schwerpunkte seines Auftritts.
