Oldenburger Schüler setzen mit 110 Stimmen ein Zeichen für Demokratie
Philipp HartmannOldenburger Schüler setzen mit 110 Stimmen ein Zeichen für Demokratie
Über 600 Schülerinnen und Schüler aus Oldenburg haben kürzlich am Projekt „110 Stimmen für unsere Zukunft“ teilgenommen. Die zweiwöchige Initiative stand im Zeichen des 110-jährigen Jubiläums des alten Landtagsgebäudes und hatte zum Ziel, demokratische Werte unter Jugendlichen in der Region zu stärken.
Sieben Schulen aus Oldenburg beteiligten sich an dem Projekt, wobei täglich bis zu 110 Jugendliche vor Ort waren. Die meisten Teilnehmenden waren zwischen 15 und 17 Jahre alt.
Organisiert wurde die Aktion von der Polizeidirektion Oldenburg und umfasste ein breites Angebot an interaktiven Workshops. Thematisch ging es dabei unter anderem um das Grundgesetz, die Rolle sozialer Medien und Strategien gegen Fehlinformationen. Ein Höhepunkt war die Veranstaltung „Demokratie zum Anfassen“, bei der die Schülerinnen und Schüler direkt mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik ins Gespräch kommen konnten.
Polizeipräsident Andreas Sagehorn lobte im Anschluss das große Engagement der Jugendlichen für die Demokratie. Das Projekt brachte Hundert von jungen Menschen zusammen, um über gesellschaftliche Themen zu diskutieren und sich weiterzubilden. Es bot eine Plattform, auf der sich junge Stimmen für bürgerschaftliches Engagement starkmachen konnten. Die Jubiläumsveranstaltungen hinterließen deutliche Spuren in der lokalen Gemeinschaft.
