06 June 2026, 12:06

Oldenburgs neues Museum verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt

Ein kontaktloser Ort für jeden

Oldenburgs neues Museum verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt

Oldenburg eröffnet neues Museum zur Erforschung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt

Oldenburg hat ein neues Museum eröffnet, das sich mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft der Stadt auseinandersetzt. Das vierstöckige Gebäude mit seiner hellgrauen Klinkerfassade ist Teil des erweiterten „Museumsinsel“-Komplexes. Im Inneren erwarten die Besucher historische Objekte, interaktive Ausstellungen sowie Räume zum Entspannen und Diskutieren.

Die Architektur des Museums stammt von den Büros GME und JES. Sein moderner Entwurf steht im Kontrast zu den älteren Villen des Theodor-Francksen-Hauses und dem benachbartem Horst-Janssen-Museum. Sobald das angrenzende Versicherungsgebäude fertiggestellt ist, wird sich vor dem Neubau ein Platz erstrecken.

Die Ausstellung im Inneren stellt zwei zentrale Fragen: „Was ist eine Stadt?“ und „Wer gestaltet eine Stadt?“ Vertraute lokale Exponate wie ein Neonschild vom Metzger Monse und ein Konzertticket von Nirvana sind neben persönlichen Gegenständen zu sehen. Ein Ausstellungsstück zeigt den Schlüssel eines syrischen Flüchtlings – ein Überbleibsel seines durch Bomben zerstörten Zuhauses.

Ein Musikautomat spielt eine skurrile, freizügig interpretierte Version von „Heil dir, o Oldenburg“ der Flower Street Jazz Band. Im dritten Stock lädt das „Oldenburger Fenster“ die Besucher ein, hinauszuschauen und über die Zukunft der Stadt nachzudenken. Bürgermeister Jürgen Krogmann verweist auf Oldenburgs autozentrierte Struktur, schlägt aber vor, dass eine Neugestaltung des urbanen Raums neue Möglichkeiten eröffnen könnte.

Das Museum will ein „dritter Ort“ sein – ein Platz, an dem Menschen sich unterhalten, ausruhen oder sogar ein Nickerchen machen können. Nur die Ausstellungsbereiche sind zugangspflichtig, der Rest des Raums steht allen offen.

Das neue Museum verbindet Geschichte, Kultur und öffentlichen Raum in Oldenburgs sich wandelndem Stadtbild. Die Mischung aus Exponaten – von lokalen Erinnerungsstücken bis zu Flüchtlingsartefakten – spiegelt vielfältige Geschichten wider. Die Einrichtung regt zudem dazu an, über das Wachstum von Städten und die Menschen nachzudenken, die sie prägen. Sobald der angrenzende Platz fertiggestellt ist, wird das Gelände noch mehr Raum für Begegnungen und Reflexion bieten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle