Orafol baut neue Produktionshalle für 235-Millionen-Investition bis 2030
Finn WagnerOrafol baut neue Produktionshalle für 235-Millionen-Investition bis 2030
Orafol beginnt mit dem Bau einer neuen Produktionshalle am Stammsitz in Oranienburg. Die Erweiterung ist Teil eines Investitionsprogramms in Höhe von 235 Millionen Euro, das bis 2030 läuft. Das für Hochleistungsfolien bekannte Unternehmen will damit sowohl die Kapazitäten als auch die technologische Ausstattung am Standort ausbauen.
Das Herzstück der neuen Anlage umfasst über 2.400 Quadratmeter Produktionsfläche. Zudem sind zusätzliche Bürobereiche entlang der Westseite des Gebäudes geplant. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte die globale Bedeutung Orafols und bezeichnete die Unternehmensaktivitäten als „weltweit führend“. Gleichzeitig lobte er das gesellschaftliche Engagement des Konzerns.
Orafol beschäftigt derzeit rund 1.300 Mitarbeiter in Oranienburg und etwa 3.000 weltweit. Seine Folien kommen in Branchen wie Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Schienenverkehr sowie Innenarchitektur zum Einsatz. Die jüngste Investition soll die Position des Unternehmens in diesen Sektoren weiter stärken.
Mit dem Projekt erweitert Orafol nicht nur seine Produktionskapazitäten, sondern führt auch moderne Technologien ein. Die Fertigstellung der neuen Halle ist innerhalb des 235-Millionen-Euro-Investitionszeitraums vorgesehen. Die Wachstumspläne des Unternehmens passen zu seiner langfristigen Strategie für Innovation und Marktführerschaft.






