Osnabrück schafft grüne Parklets für mehr Lebensqualität in der Innenstadt
Philipp HartmannOsnabrück schafft grüne Parklets für mehr Lebensqualität in der Innenstadt
Osnabrück verwandelt Parkplätze in kleine grüne Oasen für Fußgänger
Bis Mitte Mai entstehen in Osnabrück aus ungenutzten Parkflächen sogenannte „Parklets“ – Mini-Gärten, die Passanten zum Verweilen einladen, Nachbarn zusammenbringen und das städtische Mikroklima verbessern sollen. Jede dieser etwa zwölf Quadratmeter großen Flächen wird zu einer grünen Rückzugszone umgestaltet.
Hinter dem Projekt stehen Schröder Metalltechnik und der städtische Dienstleister der Stadt Osnabrück. Die Initiative verwandelt ungenutzte Parkplätze in modulare Grünflächen. Das flexible System, entworfen von Stocker Design, ermöglicht es, die kleinen Gärten später an anderen Standorten wieder aufzubauen. Zudem sollen zusätzliche Pflanzkübel im Rahmen des Vorhabens die Begrünung der Innenstadt vorantreiben.
Die Parklets bleiben zunächst einige Monate an ihren aktuellen Standorten, bevor die Flächen dauerhaft umgestaltet werden. Frank Otte, Planungsdirektor der Stadt, betonte, dass der Fokus darauf liege, die Aufenthaltsqualität für Fußgänger zu steigern. Brigitte Strathmann, Leiterin der Abteilung „Mobile Zukunft“, ergänzte, dass diese Räume soziale Begegnungen förderten – ganz ohne Konsumzwang wie beim Einkaufen oder Essen.
Jeder der kleinen Gärten dient als Rastplatz für Passanten und als Treffpunkt für Anwohner. Dank des modularen Aufbaus lassen sie sich bei Bedarf problemlos versetzen und an anderen Orten in der Stadt wieder nutzen. Ab Mitte Mai stehen die Grünflächen der Öffentlichkeit offen. Nach ihrer aktuellen Nutzung können die Module an neue Standorte umziehen. Ziel der Initiative ist es, fußgängerfreundlichere Zonen zu schaffen, die gleichzeitig die städtische Begrünung und das Gemeinschaftsleben stärken.






